#Blaulicht  Hintermänner ließen Restaurant in Erfurt anzünden

Nach dem Feuer im Restaurant Kreta in der Erfurter Marktstraße untersuchte das Landeskriminalamt am 15.12.2016 die Räumlichkeiten.
Nach dem Feuer im Restaurant Kreta in der Erfurter Marktstraße untersuchte das Landeskriminalamt am 15.12.2016 die Räumlichkeiten.
Foto: Ulrike Fröbel
  • Ermittlungen zu Feuer in Restaurant in Erfurt
  • Zweiter Tatverdächtiger festgenommen
  • LKA deckt nach und nach Hintergründe auf

Nach dem Brand eines Restaurants in der Erfurter Innenstadt geht die Polizei von einer Auftragstat aus. Das teilte das Thüringer Landeskriminalamt (LKA) am Montag mit. Ein 31-jähriger Verdächtiger hat demnach gestanden und umfangreiche Aussagen zu den Hintergründen des Feuers gemacht.

Zwei Tatverdächtige nach Brandstiftung gefasst

Insgesamt sollen drei Männer im Dezember das Feuer in der Marktstraße gelegt haben. Einer der mutmaßlichen Täter war schon im Januar gefasst worden, zwei weitere waren zu diesem Zeitpunkt noch auf der Flucht – darunter auch der 31-Jährige. Mittlerweile ist aber auch er den Ermittlern ins Netz gegangen. Der Mann wurde Anfang Februar in Litauen festgenommen, wie das LKA erst jetzt mitteilte.

Festnahme in Litauen - Verhör in Deutschland

Der Verdächtige sitzt nun in Deutschland in Untersuchungshaft und wird hier verhört. Seine Aussagen liefern der Polizei neue Ansätze für ihre Ermittlungen, hieß es. So verdichten sich auch die Anzeichen, dass das Feuer in dem Restaurant von Hintermännern in Auftrag gegeben wurde. Weitere Angaben zu dem Fall machte das LKA mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht. Offen ist damit auch, ob es sich beispielsweise um einen Konflikt rivalisierender Banden handelt.

33-Jähriger offenbar noch auf der Flucht

Im Visier der Beamten ist auch noch ein 33-Jähriger. Unklar ist aber, ob die Polizei eine konkrete Spur zu diesem dritten Tatverdächtigen hat.

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Vater und Sohn hatten in Erfurt etwas zu tief ins Glas geschaut.
Vater und Sohn hatten in Erfurt etwas zu tief ins Glas geschaut.
Foto: Daniel Kalker/DPA
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