So sieht die Bilanz der Polizei zum Blitzmarathon aus

  • 125.000 Fahrzeuge bei Blitzmarathon kontrolliert
  • Mit "Bestzeit" in die Radarfalle: Polizei misst 197 Stundenkilometer

Mehr als 2000 Temposünder hat die Polizei beim jüngsten Blitzmarathon in Thüringen erwischt. Insgesamt wurden rund 125.000 Fahrzeuge an mobilen und stationären Blitzern kontrolliert. Negativer Spitzenreiter sei ein Autofahrer auf der Autobahn 9 (Nürnberg-Berlin) gewesen, teilte ein Polizeisprecher mit. Er wurde mit 197 Stundenkilometern erwischt - erlaubt ist an der Stelle nur Tempo 130. Ihm drohten nun neben einem Bußgeld von 440 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot, hieß es.

57 Gurtmuffel beim Blitzmarathon

Außer Geschwindigkeitsverstößen ertappten die Beamten auch Fahrer, die keinen Gurt angelegt hatten, während der Fahrt mit dem Handy telefonierten oder unter Einfluss von Drogen standen. Allein die Verstöße gegen die Gurtpflicht summierten sich auf 57.

Mehr als 100 Kontrollstellen in Thüringen

Insgesamt beteiligte sich Thüringen mit mehr als 100 Kontrollstellen an der europaweiten Aktion, die am Donnerstagmorgen um 6 Uhr zu Ende gegangen ist. Dabei waren den Angaben zufolge 241 Beamte im Einsatz.

Die Polizei wertete die Aktion als Erfolg. Die Beanstandungsquote, die sonst bei fünf bis sieben Prozent liege, habe weniger als zwei Prozent betragen. Beim Blitzmarathon 2016 waren 2088 Verstöße festgestellt worden. Zu schnelles Fahren ist häufige Ursache für Unfälle in Thüringen.

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