Thüringen  Bald geht's los! So schön sieht die Laga schon aus

Landesgartenschau in Apolda: Blick auf einige Schaugärten aus der Luft.
Landesgartenschau in Apolda: Blick auf einige Schaugärten aus der Luft.
Foto: Martin Schutt / dpa

Flockenwirbel und Frost kurz vor Beginn haben die Vorbereitungen der Landesgartenschau nicht bremsen können. Für die Lebensdauer der gepflanzten Frühblüher ist die Kühle auch gar nicht so schlecht.

Thüringens Gärtner erhoffen sich von der in wenigen Tagen beginnenden Landesgartenschau in Apolda (29. April bis 24. September) einen Schub für die Branche. Die Beteiligung von Gartenbaubetrieben sei größer als bei vorangegangenen Gartenschauen, sagte Joachim Lissner, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau, am Donnerstag in Apolda. Nach Angaben der Landesgartenschau-Gesellschaft gibt es im 15 Hektar großen Landschaftspark Herressener Promenade 14 Schaugärten - doppelt so viele wie bei der vorangegangenen Schau in Schmalkalden.

Fotos - so sieht die Laga in Apolda derzeit aus:

In der Blumenhalle in Apolda wird noch gearbeitet

18 Betriebe bepflanzen Lissner zufolge allein die Blumenhalle, wo die Arbeiten noch laufen. Vertreten sind zwölf Friedhofsgärtnereien, je drei kümmern sich um Saisonbepflanzungen und Themengärten, zehn um Sonderpflanzungen.

Elf Blumenschauen wechseln sich ab

Die Auftaktbepflanzung der Freiflächen, wo es an den 149 Ausstellungstagen elf wechselnde Blumenschauen geben soll, ist so gut wie fertig, Tulpen, Stiefmütterchen und Hyazinthen blühen. Die Pflanzen hätten dem überraschenden Winterintermezzo weitgehend getrotzt, sagte Landesgartenschau-Geschäftsführer Detleff Wiertzbitzki.

Apolda hofft auf hunderttausende Besucher

„Die Landesgartenschau wird sehr, sehr viel in Apolda hinterlassen, sie ist nachhaltig“, sagte Infrastrukturministerin Birgit Keller (Linke) bei einem Besuch auf dem Ausstellungsgelände. Im Zuge der Vorbereitungen seien 37 Millionen Euro aus verschiedenen Fördertöpfen in die Stadt geflossen. Die eigentliche Durchführung kostet laut Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (Freie Wähler) 7,9 Millionen Euro, davon kommen fünf Millionen Euro vom Land. Die Stadt hofft auf 350.000 Besucher und setzt dabei nicht zuletzt auf ein weiteres Großereignis, den Thüringentag Anfang Juni.

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