Mutter lässt zu, dass ihr Mann die Tochter über Jahre vergewaltigt und schwängert

Ein Mädchen wurde über Jahre mehrfach von ihrem Stiefvater vergewaltigt. (Symbolbild)
Ein Mädchen wurde über Jahre mehrfach von ihrem Stiefvater vergewaltigt. (Symbolbild)
Foto: dpa

Die Hölle auf Erden, so beschreibt ein Richter aus Großbritannien das Leben einer jungen Frau. Sie wurde über Jahre von ihrem Stiefvater und dessen Bruder vergewaltigt, mehrfach geschwängert. Und ihre Mutter wusste davon, hat aber nichts dagegen unternommen.

Alles beginnt, als die Tochter neun Jahre alt ist. Ihr Stiefvater, Anokye Andrews, beginnt sie zu misshandeln, vergewaltigt sie andauernd. Mit zwölf wird sie das erste Mal schwanger von ihm, das Kind wird abgetrieben. Mit 13 wird sie das zweite Mal schwanger durch die Vergewaltigungen, das Kind wird erneut abgetrieben.

Tochter wird von Stiefvater vergewaltigt: Ihre Mutter tut nichts dagegen, weil sie Angst hat, verlassen zu werden

Zu dem Zeitpunkt weiß die Mutter des Opfers schon längst darüber Bescheid, was ihr Ehemann ihrer Tochter antut. Doch sie tut nichts dagegen, berichtet der Mirror.

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Vor Gericht gibt Mary-Louisa Andrews, die Mutter, den Grund für ihr Schweigen an: Sie hatte Angst, dass ihr Mann sie dann verlässt. Eine Entscheidung, die den Richter, der Mutter und Stiefvater zu langen Haftstrafen verurteilt hat, nur mit dem Kopf schütteln lässt.

Bis sie 16 Jahre alt ist, wird sie immer wieder vergewaltigt

Bis sie 16 Jahre alt ist, muss die Tochter die Vergewaltigungen, Misshandlungen und Demütigungen hinnehmen. Ihr Stiefvater lässt sogar zu, dass sein Bruder das Mädchen ebenfalls vergewaltigt. Und lädt ihn immer wieder ins Haus ein.

Erst Jahre später traut sich die mittlerweile 28-jährige Tochter zur Polizei zu gehen. Dass sie sich vorher mehrfach an ihre Mutter gewandt hat, ist auf taube Ohren gestoßen.

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Richter ist von Mutter und dem Stiefvater angewidert

Der Richter sagte bei der Verhandlung zu der Mutter und dem Stiefvater: „Du hast deine Stieftochter wie ein Objekt behandelt. Wenn du Sex wolltest, musste sie dafür herhalten. Das arme Ding war zu verängstigt, etwas zu sagen. Und wenn sie sich doch getraut hat, hat ihr niemand zugehört. Ihr Leben wurde von ihrer eigenen Familie ruiniert.“

Als der Vergewaltiger ihrer Tochter zu 20 Jahren Haft verurteilt wird, bricht die Mutter in Tränen aus. Sie selbst muss drei Jahre ins Gefängnis. (fb)