Urlaub: Airline feuert alle Flugbegleiter – heftige Auswirkungen auf die Gäste

Der Flug in den Urlaub läuft bei dieser Airline in Zukunft ein wenig anders ab... (Symbolbild)
Der Flug in den Urlaub läuft bei dieser Airline in Zukunft ein wenig anders ab... (Symbolbild)
Foto: imago images / Andreas Haas

Bei dieser Airline versorgt man sich wohl lieber vor dem Flug in den Urlaub mit Essen und Trinken...

Denn Iceland Air hat nach misslungenen Tarifverhandlungen kurzerhand das gesamte Kabinenpersonal gefeuert. Das ist nicht nur für die Mitarbeiter traurig, sondern auch für die Fluggäste, die sich nun vor dem Urlaub auf einen Service der anderen Art einstellen müssen.

In den Urlaub mit Iceland Air: Das ändert sich in den Flugzeugen der Fluglinie

Die bereits Wochen andauernden Verhandlungen von Iceland Air mit der Flugbegleiter-Gesellschaft Flugfreyjufélag Íslands (FFI) bleiben somit erfolglos. Eine neue Einigung über die Vergütung des Kabinenpersonals nahmen nur 25 Prozent an, ein Großteil lehnte sie ab.

Zukünftige Verhandlungen will die Fluglinie mit einer neuen Gewerkschaft fortsetzen.

Da die Iceland Air-Maschinen aber in dieser Zeit nicht stillstehen sollen, müssen andere die Aufgaben der Flugbegleiter übernehmen. Das sollen nun die erledigen, die im Flugzeug eigentlich eine ganz andere Aufgabe haben: Die Piloten!

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Gerade SIE übernehmen die Arbeit der Flugbegleiter

Im Fokus stehe dabei die Sicherheit an Bord. Der Service soll auf das Notwendigste heruntergefahren werden.

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Ein Grund für das plötzliche Ende der Verhandlungen ist unter anderem die Coronakrise. Wie viele andere Fluglinien auch hat der über Monate so gut wie stillgelegte Flugplan das Unternehmen finanziell ins Straucheln gebracht.

Hier will die Airline in Zukunft Geld sparen

Laut dem „Iceland Monitor“ habe Iceland Air dem Kabinenpersonal in der Vergangenheit im Vergleich zur Konkurrenz außerdem ein überdurchschnittliches Gehalt gezahlt. Gerade hier hat die Airline einsparen wollen, um konkurrenzfähig zu bleiben. (vh)