Urlaub in Griechenland: Familie will Urlaub auf Rhodos machen – doch kurz vor dem Flug bemerken sie ein riesiges Problem

Urlaub in Griechenland: Familie erlebt Schockmoment vor der Abreise. (symbolbild)
Urlaub in Griechenland: Familie erlebt Schockmoment vor der Abreise. (symbolbild)
Foto: imago/PhotoAlto

Eine Familie will Urlaub in Griechenland machen, die Reise soll auf die Insel Rhodos gehen. Weil für Urlaub in Griechenland besondere Einreisebestimmungen gelten, bemerkt sie am Flughafen in München jedoch ein großes Problem.

Verzweifelt startet die Mutter in einer Facebook-Gruppe einen Aufruf, um ihren Urlaub in Griechenland doch noch zu retten.

Urlaub in Griechenland: Familie reist zum Flughafen, doch plötzlich hat sie ein großes Problem

Für den Urlaub war alles vorbereitet. Die Familie freute sich bereits auf die Auszeit auf der griechischen Insel Rhodos. Doch die Reisegruppe flog dieses Mal nicht von ihrem Heimat-Flughafen, sondern vom Münchener Airport. Deshalb gab es eine Nacht im Hotel in München.

Plötzlich bemerkte die Familie das große Problem. Sie konnte nicht auf ihre E-Mails zugreifen. Dort befindet sich der QR-Code, der neuerdings Vorschrift für eine Reise nach Griechenland ist. Mindestens 48 Stunden vorher muss man sich online anmelden und den QR-Code bei der Reise immer griffbereit haben. Hast du ihn nicht dabei, zahlst du ein Bußgeld von 500 Euro. (Hier alles zum Reisen mit QR-Code!)

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Urlaub – So bewertet das Auswärtige Amt die Lage:

  • Grundsätzlich sind die Reisewarnungen aufgehoben für: alle EU-Mitgliedsstaaten, die Schengen-assoziierten Staaten, Großbritannien, Andorra, Moncao, San Marino und den Vatikanstaat. Doch das bedeutet noch nicht automatisch ein normales Tourismusgeschehen.
  • Finnland, Norwegen und Schweden können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei der Einreise anordnen.
  • Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta rät das Auswärtige Amt ab.
  • Für alle anderen Länder gelten Reisewarnungen bis einschließlich 31. August 2020.

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Familie kann reisen, doch die Wut ist groß

Die Geschichte der Familie ging am Ende doch noch glücklich aus: „Wir haben Gott sei Dank unseren IT-ler erreicht, der sich auf unseren Server eingeloggt hat und diesen neu gestartet hat und dann haben wir wieder Emails und auch den QR Code erhalten", erklärte sie gegenüber DERWESTEN.

Viel Verständnis weist die Frau dafür nicht auf. In der Situation fühlte sie „Verzweiflung, eine Leere aber auch Wut.“ Den Grund, wieso der Code erst am Abflugtag kommt, könne sie nicht verstehen. Sie sagt: „Es gibt Vele wie wir, die von einem anderen Flughafen aus fliegen und je nachdem, um wie viel Uhr der Flug geht, dort im Hotel übernachten und somit keine Chance haben zu reagieren, wenn etwas fehlerhaft ist oder dergleichen. Es gibt bestimmt auch einige ältere Menschen, die auf ihrem Handy keinen E-Mail-Account besitzen.“

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„Man sollte das dringend überdenken“

Am Ende sind sie trotz der Umstände glücklich in ihrem Hotel angekommen und können ihren Urlaub in Griechenland genießen. Trotzdem sagt die Familie: „Wir sind der Meinung, man sollte das mit der Zusendung des QR-Codes dringend überdenken und ihn ein paar Tage früher zusenden, denn das schreckt definitiv viele Menschen ab.“

Diese Familie waren nicht die Einzigen, die solch einen Vorfall miterleben mussten. Auch ein Reisender auf dem Weg nach Griechenland hatte dieses Problem. Hier liest du, wie die Sache ausgeht. (fs)