Borussia Dortmund: Dembélé verhindert eigenen Wechsel – und bringt damit gleich VIER Vereine gegen sich auf

Borussia Dortmund: 5 Fakten, die du über das BVB-Stadion noch nicht wusstest

Seit 1974 trägt der BVB seine Heimspiele im Westfalenstadion aus. Wir haben 5 Fakten gesammelt, die du über das BVB-Stadion noch nicht weißt.

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Während sich bei vielen Vereinen die Nachrichtenlage am Deadline Day stündlich überschlug, erlebten die Verantwortlichen von Borussia Dortmund einen recht ruhigen Tag. Trotz aller Gerüchte tat sich bei den Schwarzgelben nichts mehr.

Anders sah die Lage beim FC Barcelona und Ousmane Dembélé aus. Die Katalanen wollten den ehemaligen Spieler von Borussia Dortmund unbedingt loswerden. Aber der Franzose weigerte sich und sorgte damit bei gleich vier Vereinen für Frustration.

Borussia Dortmund: Dembélé-Wechsel nach Manchester platzt in letzter Sekunde

Eigentlich hatte Barcelona für den letzten Tag der Transferperiode einen ganz klaren Plan. Die Spanier wollten unbedingt Memphis Depay von Olympique Lyon verpflichten. Ein Deal mit dem Spieler und dem abgebenden Verein war sogar schon ausgehandelt worden.

Jedoch gab es bis zuletzt einen Haken. Wegen finanziellen Schwierigkeiten verzögerte sich der Wechsel. Barcelona war dazu gezwungen einen ihrer Spieler abzugeben, um sich Depay leisten zu können. Und hier kommt Ex-BVB-Star Dembélé ins Spiel.

Trotz seiner ewigen Eskapaden und Verletzungen ist das fußballerische Talent des jungen Franzosen unbestritten. Das wollte sich Manchester United zunutze machen. Weil die „Red Devils“ bei Borussia Dortmund wegen Jadon Sancho abblitzen, war Dembélé als Alternative eingeplant.

Um die möglichen Modalitäten wurde viel gestritten, am Ende hätte der Deal folgendermaßen aussehen sollen: Barcelona leiht den 23-Jährigen an Manchester aus, dafür hätte Dembéle allerdings seinen 2022 auslaufenden Vertag zuvor verlängern müssen.

Davon allerdings soll der französische Weltmeister so gar nicht begeistert gewesen sein und ließ den Wechsel kurzerhand platzen. Somit stand Manchester ohne neuen Flügelstürmer da, Barcelona konnte sich seinen Wunschspieler Depay nicht leisten und Olympique Lyon entgeht eine dicke Ablösesumme, die der angeschlagene Verein dringend gebraucht hätte.

Dortmund guckt ebenfalls in die Röhre

Auch Borussia Dortmund dürfte die Aktion mit etwas Missmut verfolgt haben. Denn der BVB hätte durchaus noch von einem Dembélé-Wechsel profitiert. 2017 wechselte der Rechtsaußen für 130 Millionen Euro plus zusätzlich möglicher Boni nach Spanien.

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Doch BVB-Sportdirektor handelte eine damals eine clevere Klausel aus. Sollte Barcelona den Französischen Nationalspieler vor seinem Vertragsende 2022 verkaufen, müssten die Zusatzzahlungen in jedem Fall geleistet werden.

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Hätte der Wechsel stattgefunden, hätten die Borussen sich über weitere Einnahmen von, so schätzt man, bis zu 20 Millionen freuen dürfen. So allerdings verhinderte Ousmane Dembélé seinen eigenen Wechsel und gleich vier Vereine guckten anschließend in die Röhre. (mh)