FC Schalke 04: Schneider nur noch auf Bewährung? Davon hängt sein Job jetzt wohl ab

Jochen Schneider steht beim FC Schalke 04 jetzt wohl unter besonderer Beobachtung.
Jochen Schneider steht beim FC Schalke 04 jetzt wohl unter besonderer Beobachtung.
Foto: IMAGO/Pool

Gelsenkirchen. Arbeitet Jochen Schneider in den nächsten Tagen nur noch auf Bewährung beim FC Schalke 04? Einem Bericht zufolge steht der Sportvorstand in den kommenden Partien gegen Union Berlin und Borussia Dortmund unter besonderer Beobachtung.

Der Aufsichtsrat sei demnach bereit, bei Misserfolg die Reißleine zu ziehen.

FC Schalke 04: Jochen Schneider nur noch auf Bewährung?

Lange hatte Jochen Schneider vom Aufsichtsrat trotz der miserablen Lage der Schalker Rückendeckung vom S04-Aufsichtsrat bekommen. Öffentliche Kritik durch Aufsichtsrat-Mitglieder hatte es bislang nicht gegeben.

Wie „Bild“-Kolumnist Alfred Draxler erfahren haben will, sei der Aufsichtsrat inzwischen aber nicht mehr bereit, den Abwärtsstrudel des Vereins weiter quasi-tatenlos zu ertragen. Demnach bekommt Schneider mit den Begegnungen gegen Union Berlin und den BVB zwei Endspiele für seinen Posten auf Schalke. „Werden auch diese Spiele verloren, gibt es personelle Konsequenzen“, heißt es in dem Bericht.

Noch ist Schneider aber sogar mit der Zukunftsplanung des S04 betraut und etwa in Personalfragen für die Zeit nach dem immer wahrscheinlicher werdenden Abstieg federführend. Einen Rücktritt hatte Schneider immer wieder ausgeschlossen. „Es geht darum, dass man nicht wegrennt in so einer Situation“, betonte er etwa.

FC Schalke 04: „Bewährungsspiele“ werden nicht leicht

Die beiden Bewährungsspiele werden für Schalke - wie jede Partie der bisherigen Saison - keine leichte Aufgabe. Union Berlin steht auf Rang neun in der Tabelle und überraschte in der laufenden Saison bereits mit einem 1:1-Remis gegen die Bayern, sowie Siegen über den BVB und Leverkusen. Einzige Hoffnung: Die „Eisernen“ stecken in einem Formtief, konnten keine der vergangenen vier Partien gewinnen.

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In der Woche darauf steht dann das Revierderby an. Normalerweise ein Spiel, bei dem es unabhängig von der Tabellensituation keinen Favoriten gibt. Zudem steckt auch der BVB in einer Formkrise. Trotzdem spricht für einen S04-Sieg am nächsten Samstag nur wenig.

Laufen die nächsten acht Tage so, wie es das gesamte letzte Jahr auf Schalke vermuten lässt, wird es für Jochen Schneider wohl richtig eng. Als Nachfolge-Kandidaten bringt die „Bild“ schon jetzt den ehemaligen HSV-Sportchef Peter Knäbel (aktuell Leiter der Schalker „Knappenschmiede“) und Erik Stoffelshaus, der schon als Assistent des Ex-S04-Managers Andreas Müller auf Schalke tätig war, ins Gespräch.
(the)