Corona-Regeln in Thüringen: Diese Geschäfte dürfen ab Montag wieder öffnen

Läden dürfen in Thüringen nun wieder unter Corona-Auflagen öffnen.
Läden dürfen in Thüringen nun wieder unter Corona-Auflagen öffnen.
Foto: IMAGO / Lichtgut

Thüringen. Begrenzte Lockerungen der Corona-Auflagen gelten ab heute, dem 15. März, in Thüringen. Das hat die Landesregierung in Thüringen am 9. März beschlossen, obwohl der Inzidenzwert im Freistaat aktuell (Stand Montagmorgen) bei 168,2 liegt.

Eingeschränkte Öffnung der Läden in Thüringen

Nach wochenlanger Schließung dürfen heute, dem 15. März auch

  • Buchläden
  • Solarien
  • Kosmetik- und Fußpflegesalons
  • Nagel- und Massagestudios
  • Kinderschuhläden
  • Flugschulen

in Thüringen wieder öffnen.

Das allerdings nur unter strengen Auflagen und Schutzmaßnehmen, wie aus der Corona-Verordnung hervorgeht, die seit Sonntag (14. März) gilt. In den wenigen Geschäfte, die öffnen dürfen, ist nur eine begrenzte Kundenanzahl erlaubt.

Bei körpernahen Dienstleistungen muss ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Bei Behandlungen in der Gesichtskosmetik müssen Kunden einen negativen Corona-Test vorweisen.

Außerdem dürfen Baumärkte nun Terminshopping anbieten. Eingelassen wird hier jedoch nur, wer einen Termin am Telefon oder online vereinbart hat.

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Mehr Impfungen ab April in Thüringen

Ab dem 1. April sollen Impfungen gegen das Corona-Virus nun auch in Arztpraxen im Land Thüringen möglich sein. So könnten bis Ostern rund eine halbe Million Impfdosen zusätzlich vergeben werden, wenn auch nur die Hälfte der fast 2.500 Ärzte täglich 20 Spritzen setzen würden.

Kontaktnachverfolgung: Thüringen setzt auf Luca-App

Im Kampf gegen das Corona-Virus will Thüringen nun auf die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung setzen. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) appelliert am 9. März in einer Sitzung der Thüringer Landesregierung an die Gesundheitsämter in Thüringen.

Wichtig sei, dass sie die Software für eine digitale Nachverfolgung von Corona-Infektionen eingesetzt werde. Aktiv genutzt werden soll die App jedoch nicht nur von den Gesundheitsämtern, sondern auch von privat Personen nach dem Einkaufen in der Innenstadt. (mbe)