Hund: Niemand darf diesen Vierbeiner berühren – trotzdem ist er ein Held in der Stadt

Diese acht Dinge brauchst du, wenn du einen Hund hast

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Jeder Hund ist anders. Einige springen jeden Fremden auf der Straße an, der nur lächelt, andere Tiere fletschen die Zähne. Edda aus Hamburg ist eine ganz besondere Schäfer-Hündin. Sie rettet Leben. Trotzdem darf niemand den Hund anfassen.

Nur Jan Kulig (46), Gruppenführer bei der Diensthundestaffel der Polizei Hamburg, ist ihr Vertrauter. Selbst seine Lebensgefährtin durfte Hund Edda erst nach einem Jahr streicheln, wie unser Partnerportal MOIN.DE berichtet.

Hund beschützt hochrangige, ausländische Politiker

Die Schäferhündin ist trotz ihrer Eigenwilligkeit eine richtige Heldin – eine von insgesamt 45 Polizeihunden in Hamburg. „Edda ist ein ausgebildeter Schutzhund und obendrein noch ein Sprengstoffsuchhund“, erzählt Jan Kulig. Seit elf Jahren führt er Hunde bei Einsätzen.

Der neun Jahre alte Hund, wiegt 24 Kilo und ist ganze 63 Zentimeter groß. In ihrem Leben hat sie schon oft für Ordnung gesorgt. Mal hält sie bei Fußballspielen rivalisierende Fangruppen auseinander. Mal spürt sie Einbrecher in Gebäuden auf.

Als Sprengstoffsuch-Hund kommt sie auch zum Einsatz, wenn hochrangige, ausländische Politiker Hamburg besuchen und ein Hotelzimmer gesichert werden soll.

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Der Haus-Hund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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„Vor ein paar Wochen wurden in Neugraben zwei zivile Kollegen angegriffen und schwer verletzt. Bei den Ermittlungen ließ sich ein Täter ausmachen. Den konnte ich mit Edda festnehmen“, erzählt Jan Kulig.

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Doch nicht jeder Hund ist für die Polizei geeignet. Vor allem deutsche und belgische Schäferhunde können am besten ausgebildet werden. Aber auch Riesenschnauzer, Boxer oder Mischlinge kommen zum Einsatz.

Hund Edda geht bald in „Rente“

So ein Hund muss bereit sein, kompromisslos seinen Hundeführer zu verteidigen. Ein Tier, das Situationen, die ihm nicht geheuer sind, lieber aus dem Weg geht, ist ungeeignet.

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Sieben bis zehn Jahre sind die Polizeihunde im Einsatz, bis sie in „Rente“ gehen. Für Edda ist es auch bald so weit – acht Dienstjahre hat sie schon hinter sich. „Ich behalte sie dann natürlich. Edda hat mich stets beschützt. Ich könnte sie niemals wieder hergeben, obwohl sie formaljuristisch der Stadt Hamburg gehört.“

Gerne erinnert Jan Kulig sich an den heldenhaftesten Einsatz von Hund Edda zurück, als sie einen Vergewaltiger stellte. Was genau passiert ist, liest du bei MOIN.DE. (ldi)

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