A4 in Thüringen: Polizei macht heftigen Fund – unfassbar, was ein Lkw-Fahrer mit seinen Reifen gemacht hat

Die Polizei traut ihren Augen kaum, als sie sieht, was dieser Lkw-Fahrer mit seinem Wagen veranstaltet hat. (Symbolbild)
Die Polizei traut ihren Augen kaum, als sie sieht, was dieser Lkw-Fahrer mit seinem Wagen veranstaltet hat. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / HMB-Media

Thüringen. Dieser Lkw-Fahrer in Thüringen hat seinen Beruf offenbar mit dem eines Karosserietechnikers vertauscht. Nun muss er ein dickes Bußgeld zahlen.

Was die Thüringer Polizei diese Woche bei ihrer Streifenfahrt findet, lässt sie aufschrecken.

Lkw-Fahrer auf der A4 in Thüringen mit gefährlichem Experiment

Ihnen fiel ein Lkw auf, der sich auf der A4 in Richtung Dresden befand. Die Räder der zweiten Achse des Aufliegers hatten nämlich während der Fahrt keinerlei Kontakt zur Fahrbahn. Das kam den Polizisten aus Thüringen äußerst merkwürdig vor. Kurzerhand baten sie den Fahrer an einem Parkplatz abzufahren.

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Thüringen: Fahrer experimentierte mit Spanngurten

Hier stellten die Beamten fest, dass der Fahrer wohl mit Hilfe aufwendiger „Flechtkunst“ versuchte, die Radachse mit Spanngurten am Auflieger nach oben zu zurren, da die Radnabe offensichtlich defekt war. Dieser Defekt führte jedoch wiederrum zu einer Überhitzung der Bremsanlage auf der zweiten Achse. Es hätte also durchaus ein Rad der Achse während der Fahrt abfallen können.

Verkehrssicher war das Fahrzeug also nicht, da das Antiblockier-System (ABS), welches bei Lkw's durch Radsensoren der Achse gesteuert wird, vom Fahrer hochgebunden war. Somit funktionierte das ABS nicht, das beeinflusste wiederrum enorm die Bremsleistung.

Totalschaden in Thüringen

Die Polizei versuchte den Wagen vor Ort zu reparieren, die Weiterfahrt wurde trotzdem untersagt. Die Schäden am Wagen waren jedoch auch später in der Werkstatt nicht zu reparieren.

Da die Thüringer Polizei den Verdacht hat, dass der Lkw-Fahrer seinen Wagen in diesem Zustand über mehrere 100 km durch den öffentlichen Straßenverkehr gefahren hatte, musste dieser ein saftiges Bußgeld von 385 Euro zahlen.