Jena-Frage bei „Wer weiß denn sowas?" (ARD): Da geraten selbst Elton und Ralph Morgenstern ins Grübeln

Bei dieser Jena-Frage bei „Wer weiß denn sowas?“ gerät sogar Elton kurz ins Grübeln.
Bei dieser Jena-Frage bei „Wer weiß denn sowas?“ gerät sogar Elton kurz ins Grübeln.
Foto: ARD/Thomas Leidig

Jena. Als Elton und Ralph Morgenstern diese Jena-Frage in der ARD-Sendung "Wer weiß denn sowas?" genannt wird, sind sie erstmal völlig Ahnungslos.

Jena-Frage sorgt bei "Wer weiß denn sowas?" für Rätsel

Es ist die letzte Quizfrage für Elton und Ralph Morgenstern am Montagabend. Bis zu dem Zeitpunkt hat das Team alle Fragen richtig beantwortet. Doch die 2.500 Euro-Frage stellt die beiden vor große Herausforderungen.

Die Jena-Frage, die alle ins Grübeln bringt

"Laut einer in Jena entwickelten Methode, bei der mit Laserstrahlen auf Bakterien geschossen wird,...? Wird A: "dem Austrocknen der Haut bei Kälte vorgebeugt", oder B: "kann entschieden werden, welche Antibiotika eingesetzt werden". Oder C: "könnte bald eine Tetanus-Impfung per Lasertechnik möglich sein". So lautet die Frage. Wüsstest du die Antwort?

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Das ist „Wer weiß denn sowas?“

  • läuft seit 2015
  • Quizshow im Ersten
  • wird von Kai Pflaume moderiert
  • die Teamkapitäne Elton und Bern Hoëcker stellen sich jeweils mit einem Prominenten an ihrer Seite den Fragen

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Nach langem Grübeln und Überlegen gibt das Team vorerst auf und greift zum letzten Joker: der Telefon-Joker. Also rufen sie den Fernsehmoderator Hubertus Meyer-Burckhardt an. Der 64-Jährige rät dem Team erst zur Antwort C. Doch Elton hat schnell eine logische Erklärung parat, weshalb es bei der Jena-Frage doch eher Antwort B sein müsse. Daraufhin antwortet Hubertus Meyer-Burckhardt wohlwollend "Okay ich will Elton jetzt das Gefühl geben, dass er Recht hat. Insofern entscheide ich für B".

Hinter der Frage steckt diese krasse Erfindung aus Jena

Und tatsächlich: Antwort B stimmt. Denn ein Forschungsteam der Universität Jena hat tatsächlich eine Laserbasierten Test entwickelt, bei dem wenige Tropfen einer Urinprobe des Patienten in einen Chip gegeben werden. Die Bakterien aus der Probe werden dann mit Laser bestrahlt. Das rückgestrahlte Licht wird dann gesammelt und analysiert. Mithilfe von statistischen Verfahren steht dann nach über 3 Stunden fest, gegen welche der ausgewählten Antibiotika die Bakterien resistent sind. Die kurze Analysedauer kann letztendlich sogar Leben retten.

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Nach der Aufklärenden Antwort bedankt sich Hubertus dann noch lachend bei Elton für seine gute Anregung bei der Jena-Frage. Zum Glück hat das Team hier doch auf die eigene Intuition gehört. (mbe)