Borussia Dortmund: Julian Brandt schon wieder nur Ersatz – wie geht es weiter?

Bei Borussia Dortmund überzeugt Nationalspieler Julian Brandt auch nach 1,5 Jahren nicht wirklich.
Bei Borussia Dortmund überzeugt Nationalspieler Julian Brandt auch nach 1,5 Jahren nicht wirklich.
Foto: dpa / Imago Images

Dortmund. So sehr sich Ansgar Knauff über den Startelf-Einsatz gegen Manchester City freute, so schmerzhaft dürfte er sich für einen anderen Profi von Borussia Dortmund angefühlt haben.

Für Borussia Dortmund war das Champions-League-Viertelfinale im Etihad Stadium der bisherige Saison-Höhepunkt. Edin Terzic überraschte ausgerechnet dort mit Knauff in der Startelf. Das ist nicht nur ein verdientes Lob für dessen harte Arbeit. Es ist auch eine schallende Ohrfeige für Nationalspieler Julian Brandt.

Borussia Dortmund: Julian Brandt völlig außenvor

Auch in seinem zweiten BVB-Jahr kämpft Brandt weiterhin mit seiner Form. 25 Millionen Euro hatte Dortmund an Leverkusen überwiesen.Bislang konnte Brandt davon nur wenig zurückzahlen. Stattdessen ist er in den hitzigen Debatten um die Probleme des BVB oft das erstgenannte Negativbeispiel.

Die erste Halbzeit beim 2:2 in Köln war der bisherige Tiefpunkt des 24-Jährigen. Brandt spielte so enttäuschend, dass er zur Halbzeit vom Platz musste und seither keine Minute mehr für Borussia Dortmund im Einsatz war.

Borussia Dortmund: Knauff und Reyna statt Brandt

Auch in Manchester, wo mehr denn je die bestmögliche Startformation gefragt ist, ließ Terzic Brandt auf der Bank schmoren und zog stattdessen einen Teenager vor, der bis dahin 44 Profi-Minuten vorweisen konnte.

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BVB: Schonfrist vorbei – für Brandt wird es eng

Und selbst, als Knauff sein Startelf-Debüt nach 63 Minuten beendete, brachte Terzic lieber den seit Wochen formschwachen 18-jährigen Giovanni Reyna. Brandt blieb außen vor. Ebenso wie Außenbahn-Konkurrent Thorgan Hazard, der nach einer langwierigen Verletzung und 63 Spielminuten am Samstag zuvor gegen Frankfurt aber zumindest eine Ausrede hat.

All das deutet darauf hin, dass die Schonfrist für Brandt vorbei ist. Anderthalb Jahre schenkte man ihm trotz mauer Leistungen das Vertrauen – nun scheint es aufgebraucht.

Ein weiterer Hinweis war auch das Spiel am Samstagabend gegen den VfB Stuttgart. Knauff wurde nach 67 Minuten eingewechselt und zum Matchwinner, da er in der 80. Minute den 3:2 Siegtreffer erzielte.

Brandt saß 79 Minuten auf der Bank und wurde wenige Momente vor dem Treffer eingewechselt. Danach war nicht mehr viel von ihm zu sehen.