Lufthansa: Terror-Alarm auf Flug! Dann stellt sich DAS heraus

Eine Lufthansa-Maschine am Frankfurter Flughafen. (Symbolbild)
Eine Lufthansa-Maschine am Frankfurter Flughafen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Wolfgang Minich

Frankfurt. Bange Stunden am Flughafen Frankfurt! Der Start einer Lufthansa-Maschine nach Mexiko verzögerte sich wegen Terrorverdachts!

Vier verdächtige Passagiere an Bord des Lufthansa-Flugzeuges hatten am Samstagmittag die Bundespolizei auf den Plan gerufen.

Lufthansa-Flug kann wegen Terror-Verdacht nicht starten

Gegen 11.30 Uhr alarmierte die Deutsche Flugsicherung die Bundespolizei. Vier indische Passagiere hatten über Messenger-Apps auf ihren Handys Nachrichten verschickt – trotz Handyverbot und mehrerer Aufforderungen, die Mobiltelefone auszuschalten.

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Andere Passagiere hätten die Nachrichten der Inder mit einem Internetübersetzer ins Französische übersetzt – und daraufhin Terror-Verdacht geschöpft. Der Wortlaut der Nachrichten deutete auf einen Todeswunsch der vier Passagiere hin, die Gruppe hatte nur kleines Handgepäck dabei und saß verteilt im Flugzeug.

Kein Sprengstoff an Bord gefunden

Die Bundespolizei nahm den Verdacht ernst und ließ das ganze Flugzeug von Sprengstoffspürhunden durchsuchen. Die vier indischen Passagiere wurden vorläufig festgenommen, einer von ihnen leistete dabei Widerstand.

Durch die Durchsuchung der Lufthansa-Maschine verlief erfolglos – glücklicherweise. Die Beamten schlossen somit eine tatsächliche Gefährdung für die rund 200 Flugpassagiere aus.

Ermittler vermuten Schleuser-Reise in die USA

Bei der Vernehmung der vier Inder stieß die Polizei allerdings trotzdem auf einige interessante Fakten. Die Männer zwischen 18 und 27 Jahren trugen gefälschte, portugiesische Aufenthaltstitel bei sich – die Ermittler vermuten eine versuchte Schleusung aus Indien über Mexiko in die USA.

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Gegen die vier Männer laufen nun Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz und wegen Urkundenfälschung. Sie wurden zurück nach Indien gebracht.

Der Flug nach Mexiko hob am Samstag nicht mehr ab. (at)