Attacke in Erfurt: Neonazi-Schläger stellt sich

  • Angriff auf Polizisten in Erfurt: Fahndungserfolg
  • Verdächtiger meldet sich auf Revier in Braunschweig

Ein Neonazi, der am 1. Mai in Erfurt einen Polizisten attackiert haben soll, hat sich gestellt. Seit Freitag war öffentlich nach ihm gefahndet worden, nun wurde der Druck offenbar zu groß: Der Mann meldete sich auf einem Revier in Braunschweig. „Auch die zahlreichen Rückmeldungen über die sozialen Medien haben zu diesem Fahndungserfolg geführt“, bedankte sich die Polizei bei den Hinweisgebern.

Angriff auf Polizisten am Juri-Gagarin-Ring

Dem 24-Jährigen werden unter anderem Körperverletzung und versuchte schwere Körperverletzung vorgeworfen. Der Angriff soll sich am 1. Mai 2016 am Juri-Gagarin-Ring / Bahnhofstraße in Erfurt ereignet haben. Der Beschuldigte hatte damals an einem Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ teilgenommen. Er soll einen Bereitschaftspolizisten angegriffen und verletzt haben.

Persönlichkeitsstörung attestiert

Wie das Portal news38 berichtet, ist der Angreifer bei der Polizei in Niedersachsen kein Unbekannter. Er stand in Braunschweig schon vor Gericht. Unter anderem soll er zwei 20-Jährige brutal niedergeschlagen haben. Ein Sachverständiger attestierte dem 24-Jährigen später eine Persönlichkeitsstörung.

24-Jähriger auf freiem Fuß

Nach Angaben von news38 wurden im aktuellen Fall zunächst nur die Personalien des Angreifers aufgenommen, er ist wieder auf freiem Fuß. Das weitere Verfahren liege nicht in Braunschweig, sondern bei den Thüringer Strafverfolgungsbehörden.

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