Grundstücksbesitzer ermittelt: Kreuz-Protest gegen Moschee ist illegal

Das Ortsschild von Erfurt-Marbach. Im Ort soll nach dem Willen der Ahmadiyya-Gemeinde eine Moschee entstehen.
Das Ortsschild von Erfurt-Marbach. Im Ort soll nach dem Willen der Ahmadiyya-Gemeinde eine Moschee entstehen.
Foto: Jan-Henrik Wiebe
  • Rechtliche Maßnahmen gegen Kreuz-Aktivisten von Erfurt-Marbach
  • Grundstückseigentümer war bis zuletzt nicht informiert
  • Besitzer beauftragte nun Erfurter Kanzlei mit rechtlicher Prüfung

Der Kreuz-Protest gegen die Moschee in Erfurt-Marbach ist nicht mit dem Grundstücksbesitzer abgesprochen und damit widerrechtlich. Am Mittwoch meldete sich der Besitzer des Grundstückes im Erfurter Ortsteil Marbach, auf dem seit anderthalb Wochen mehrere Kreuze stehen, mit denen gegen den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde protestiert werden soll.

Mainzer Firma will rechtlich gegen Verantwortliche vorgehen

Laut MDR-Informationen handelt es sich bei dem Eigentümer um die Mainzer Aufbaugesellschaft, einer Tochterfirma der Stadt Mainz. Gegenüber Thüringen24 bestätigt eine Sprecherin der Mainzer Firma die Kenntnis über die Vorgänge in Marbach und teilt mit, dass man eine Erfurter Kanzlei eingeschaltet habe. Diese soll nun rechtliche Schritte gegen die Kreuz-Aufsteller prüfen.

Anwaltskanzlei kündigt erste Schritte an

Die Kanzlei kündigte für Donnerstag eine Pressemitteilung an, in der das weitere Vorgehen gegen den illegalen Protest beschrieben werden soll.

Mehr zur geplanten Moschee in Erfurt-Marbach findet ihr unter dem Hashtag #Moschee.