Noch mehr Holzkreuze in Marbach: Protest spaltet "Bürger für Erfurt"

Das Ortsschild von Erfurt-Marbach.
Das Ortsschild von Erfurt-Marbach.
Foto: Jan-Henrik Wiebe
  • Offenbar Spaltung der Islamskeptiker "Bürger für Erfurt"
  • Unstimmigkeiten über Form des Protestes gegen die Moschee
  • Mittlerweile zwölf Kreuze auf Nachbargrundstück in Marbach

Der illegale Kreuz-Protest gegen die geplante Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt-Marbach hat offenbar zu einer Spaltung der Islamskeptiker "Bürger für Erfurt" geführt. In der Fernsehsendung heute+ meldete sich am Donnerstag Jürgen Raasch, ehemaliger Sprecher der Bürgerinitiative, zu Wort. Laut Medieninfo sei er im Januar zusammen mit anderen Mitgliedern aus der Gruppe "Bürger für Erfurt" ausgetreten, weil es interne Unstimmigkeiten in der Form des Protestes gegen die Moschee gegeben hat.

Grundstücksbesitzer schaltet Anwalt ein

Mittlerweile geht sogar der Grundstücksbesitzer gegen die Holzkreuze und die Aktivisten vor. Er hält sich zivilrechtliche Schritte offen, wenn die Kreuze nicht abgebaut werden und das widerrechtliche Betreten seines Grundstückes kein Ende findet. Laut Thüringen24-Informationen soll sich die Zahl der Kreuze am Donnerstag auf zwölf erhöht haben. Ein Abbau habe noch nicht stattgefunden. Angeblich haben die Aktivisten nur noch bis Mittwoch Zeit zum Abbau, sonst drohen rechtliche Schritte.

Mehr zur geplanten Moschee in Erfurt-Marbach findet ihr unter dem Hashtag #Moschee.