Gegner der Moschee in Erfurt scheitern mit Widersprüchen

Blick auf das Areal in Erfurt-Marbach, auf dem die Moschee entstehen soll. (Archivfoto)
Blick auf das Areal in Erfurt-Marbach, auf dem die Moschee entstehen soll. (Archivfoto)
Foto: Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt
  • Moschee in Erfurt-Marbach erntete Widersprüche
  • Landesverwaltungsamt Weimar lehnt Einsprüche ab
  • Bürger ziehen zurück

Die Widersprüche von Gegnern der geplanten Moschee in Erfurt-Marbach sind ins Leere gelaufen. Wie Adalbert Alexy, Sprecher des Thüringer Landesverwaltungsamtes, am Dienstag erklärte, habe die Behörde zehn der Einsprüche als unbegründet abgelehnt. Die entsprechenden Bescheide seien schon Ende April verschickt worden.

23 Widersprüche gegen Moschee zurückgezogen

Insgesamt sind beim Landesverwaltungsamt in Weimar 33 Widersprüche gegen die Bauvoranfrage eingegangen. 23 wurden von den Antragstellern schon früher zurückgezogen. Die Bürger hatten verschiedene Gründe gegen den Bau der Moschee in Erfurt vorgebracht, darunter die Sorge vor Straßen- und Verkehrsbelästigung, interreligiösen Konflikten und um das Wohlergehen möglicher Feldhamster auf dem Areal in Marbach. Das Amt sah keinen dieser Einsprüche als zutreffend an.

Moschee in Erfurt-Marbach - Pläne aus dem Bauantrag in der Bildergalerie:

Proteste gegen Moschee in Erfurt

Die Ahmadiyya-Gemeinde plant im Erfurter Nordwesten ein neues Gotteshaus. Zurzeit liegt der Bauantrag bei der Stadtverwaltung zur Prüfung vor. Gegen den Neubau gibt es auch Proteste, der mitunter extreme Formen annimmt: So schändeten Unbekannte zu Wochenbeginn das Gebiet mit Teilen von Schweinekadavern.

Mehr zur geplanten Moschee in Erfurt-Marbach findet ihr unter dem Hashtag #Moschee.