Gloriosa erklingt: Warum in Erfurt viele Glocken läuten

Schöner die Glocken nie klingen als zum Gloriosa-Konzert in der Landeshauptstadt.
Schöner die Glocken nie klingen als zum Gloriosa-Konzert in der Landeshauptstadt.
Foto: Ulrike Fröbel
  • Gloriosa und 20 weitere Glocken läuten am Mittag in Erfurt
  • Glocken aus Dom und Severi-Kirche werden gewartet

Hört ihr die Glocken? Am Dienstag läutet es wieder mächtig vom Domberg. Denn die Gloriosa – von den Erfurtern so geschätzte und größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt – ertönt an diesem Mittag. Doch die „Königin“ erklingt nicht allein, 20 weitere Glocken in Mariendom und Severi-Kirche werden ab etwa 12 Uhr geläutet.

Gloriosa in Erfurt erklingt nicht oft

Normalerweise ist die Gloriosa in Erfurt nur zu kirchlichen Anlässen zu hören – wie zuletzt beim Abschied vom verstorbenen früheren Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner, der auch im Bistum Erfurt wirkte, oder rund um die Osterfeiertage. Wegen ihres Alters erklingt sie maximal an neun Tagen im Jahr.

Glocken aus Dom und Severi-Kirche werden gewartet

Damit auch noch lange alles funktioniert, müssen die Gloriosa und die anderen Glocken regelmäßig gewartet werden. Dies ist auch der Anlass für das aktuelle „Konzert“. Während die Läutinstrumente vor sich hin schwingen, nehmen Fachleute die mechanischen Teile in den Blick, fetten die Lager und überprüfen die Kettenspannung der Läutemaschinen, heißt es in einer Ankündigung des Bistums Erfurt.

Video - Gloriosa in Erfurt läutete am Dienstag der Karwoche:

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