Oettinger Rockets scheitern beim Aufsteiger-Duell gegen MBC

Ivan Pavic, Head Coach der Oettinger Rockets. (Archivfoto)
Ivan Pavic, Head Coach der Oettinger Rockets. (Archivfoto)
Foto: Imago / Karina Heßland-Wissel
  • Der Mitteldeutsche BC startet mit einem Sieg gegen die Oettinger Rockets in die Saison
  • Im Aufsteigerduell erweisen sich die Weißenfelser als die stärkere Mannschaft
  • Die Raketen müssen sich am Ende 69:82 geschlagen geben

Am verdienten Auftaktsieg des Mitteldeutschen BC im Aufsteigerduell der Basketball-Bundesliga ließ auch der geschlagene Gegner keine Zweifel aufkommen. Mit 82:69 (43:26) Punkten setzte sich der MBC am Samstag vor heimischer Kulisse gegen die Oettinger Rockets durch. „Meine Mannschaft hat sich in der ersten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen“, monierte Raketen-Trainer Ivan Pavic.

Rockets geraten gleich zu Spielbeginn ins Hintertreffen

Der erste Sieg des MBC auf dem Weg zum Ligaverbleib zeichnete sich in der Anfangsphase ab. Binnen weniger Minuten führten die Hausherren von 2500 Zuschauern mit 9:0. Per Freiwurf konnten die Rockets erstmals punkten. Einmal erfolgreich, gelang der Mannschaft aus Thüringen aber sogar der zwischenzeitliche Ausgleich (19:19). Das erste Viertel endete mit einem knappen Vorsprung für den MBC (21:20).

Bereits zur Pause Vorentscheidung für MBC gefallen

Bis zur Pause sorgte der MBC aber für die Vorentscheidung und warf sich einen 17-Punkte-Vorsprung heraus. Den größten Anteil am Erfolg hatten Lamont Jones (18), Djordje Pantelic (13), Djordje Drenovac (12) und Jordan Sibert (11). „Wir haben den Sieg verdient und werden nun alles darin legen, uns für den nächsten Gegner vorzubereiten“, sagte MBC-Trainer Igor Jovovic. Bereits an diesem Dienstag steht um 17.30 Uhr die Partie bei medi Bayreuth an, fünf Tage später empfängt der MBC Alba Berlin.

Raketen sind am Dienstag das nächste Mal gefragt

Für die Rockets steht am Dienstag das erste Meisterschafts-Heimspiel an, Gegner werden die Baskets Oldenburg sein. Bester Werfer in der Partie gegen den MBC war Ekene Ibekwe (15). Retin Obasohan, Daniel Schmidt kamen auf jeweils 12 Punkte, Nemanja Jaramaz erzielte elf. Das Problem lag für Coach Pavic aber in der Defensivarbeit. Man habe leider in der Verteidigung nicht das umsetzen können, was man sich vorgenommen hatte, räumte er ein.