OB-Kandidatin der Linken will Nahverkehrs-Flatrate für Erfurt

Die Landtagsabgeordnete Karola Stange (Die Linke) tritt für ihre Partei bei der Oberbürgermeisterwahl in Erfurt an. (Archivfoto)
Die Landtagsabgeordnete Karola Stange (Die Linke) tritt für ihre Partei bei der Oberbürgermeisterwahl in Erfurt an. (Archivfoto)
Foto: imago/Jacob Schröter
  • Linken-Kandidatin für OB-Wahl in Erfurt will Nahverkehrs-Flatrate für alle Bürger
  • Karola Stange will sich außerdem für Bildung und Arbeitslosenhilfe einsetzen

Die Kandidatin der Linken für den Oberbürgermeisterposten in Erfurt, Karola Stange, will sich im Fall ihres Wahlsiegs unter anderem für eine "fahrscheinlose Nutzung" des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt einsetzen. Die Gesamtkosten für den ÖPNV sollen dabei auf alle Bürger verteilt werden. Für jede einzelne Nutzung von Bus und Bahn entstünden für den Fahrgast dann keine weiteren Kosten, heißt es von ihrer Partei dazu auf Thüringen24-Nachfrage.

Neubau von Schulen und Hilfe für Langzeitarbeitslose

Zudem kündigte sie am Montag an, sich für den Neubau von Schulen und die öffentliche Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen stark machen zu wollen, wie der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete.

Die Kandidaten für das Rennen um die OB-Wahl Erfurt

Für die Wahl am 15. April haben die Sozialdemokraten Amtsinhaber Andreas Bausewein nominiert, für die CDU geht die ehemalige Ministerin Marion Walsmann ins Rennen. Außerdem bewerben sich der Betriebswirt Marko Enke (FDP), der Universitätsprofessor Alexander Thumfart (Grüne) und der Erfurter Stadtrat Daniel Stassny (Freie Wähler/Piraten) um den Chefsessel im Rathaus der Landeshauptstadt. Zuletzt hatte die Alternative für Deutschland (AfD) den Landtagsabgeordneten Stefan Möller nominiert.