Nach Chaos-Tour: 180-Tonner fädelt sich im Rückwärtsgang durch Andisleben

Der 180-Tonner muss jetzt im Rückwärtsgang seine Route zurückfahren. Bei Andisleben begleiten mehrere Polizeikräfte die Tour des Schwertransporters. Foto: Matthias Gränzdörfer
Der 180-Tonner muss jetzt im Rückwärtsgang seine Route zurückfahren. Bei Andisleben begleiten mehrere Polizeikräfte die Tour des Schwertransporters. Foto: Matthias Gränzdörfer
  • 180-Tonner in Andisleben am Dienstagmorgen steckengeblieben
  • 44-Meter langer Lastwagen fährt rückwärts Richtung B4
  • Polizeieskorte vor Ort

Seit etwa 4.30 Uhr am Dienstag steckte ein 44 Meter langer und sechs Meter breiter Schwerlasttransporter in der Gemeinde Andisleben (Kreis Sömmerda) fest. Erst am Abend setzte der Fahrer seine Route fort - im Rückwärtsgang.

Mögliche Retour-Route für den 180-Tonner:

Schwertransporter in Andisleben seit 20.30 auf Retour-Route

Wie die Landeseinsatzzentrale bestätigt, sind seit 20.30 Uhr mehrere Einsatzkräfte vor Ort, um den 180-Tonner im Rückwärtsgang sicher durch die Straßen in Richtung B4 zu lotsen. Der Polizeisprecher sagte, der Einsatz werde mit Sicherheit noch drei bis vier Stunden andauern (Stand: 21 Uhr am Dienstag).

Bildergalerie:Schwertransport in Andisleben "geborgen"

44-Meter langer Schwertransport am Morgen stecken geblieben

Auf dem Weg zu seinem Zielort in Sachsen-Anhalt hatte der 180-Tonnen-Schwerlasttransport für ein reichliches Verkehrschaos gesorgt. Zunächst beschädigte das knapp 180 Tonnen schwere Fahrzeug auf seinem Weg in der Weimarischen Straße in Erfurt eine Ampel. Kurze Zeit später zerstörte das Ungetüm in Walschleben mehrere Bordsteine, bis es sich letztlich nicht mehr vor und zurück bewegen ließ.