Chaos-Brummi: 180-Tonner fädelt sich frei – aber steht wieder

In Andisleben im Kreis Sömmerda ist am Dienstag ein Schwerlasttransport in einer Doppelkurve hängengeblieben.
In Andisleben im Kreis Sömmerda ist am Dienstag ein Schwerlasttransport in einer Doppelkurve hängengeblieben.
Foto: Polizei
  • Nächtliche Befreiungaktion für Schwerlasttransport in Andisleben
  • Lkw darf nicht weiterfahren

Er ist wieder frei: Der Schwerlasttransport, der erst in Erfurt und dann im Kreis Sömmerda für ein Verkehrschaos gesorgt hat, steckt nicht mehr in einer Kurve in Andisleben fest. Vorwärts geht es für den 180-Tonner allerdings trotzdem erst einmal nicht.

Bildergalerie: Schwertransport fädelt sich durch Andisleben

Das Gefährt war am frühen Dienstagmorgen auf dem Weg von Erfurt nach Aken in Sachsen-Anhalt in einer Doppelkurve hängengeblieben, hatte die Straße verstopft und so für Kopfzerbrechen bei Behörden und Polizei gesorgt. Unter anderem fand der Andislebener Bürgermeister deutliche Worte. Im Laufe des Tages reifte schließlich der Plan, das Fahrzeug rückwärts aus der Engstelle zu fädeln – ein stundenlanges Unterfangen.

Schwerlasttransport hängt fest - Fotos aus Andisleben:

In der Nacht zum Mittwoch dann die frohe Botschaft der Polizei: Der Schwerlasttransport habe am späten Dienstagabend aus seiner misslichen Lage befreit werden können. Die Fahrt nach Aken setzt der Lkw allerdings zunächst nicht fort, eine erneute Transportfreigabe muss erst noch geprüft werden – und darauf wartet das Schwergewicht nun auf einer Freifläche am Ortsausgang von Andisleben.