Chaos-Schwerlasttransport feiert Karneval in Thüringen

Mittlerweile ist der Transporter auf einem Platz vor Andisleben gestrandet. (Foto: Polizei)
Mittlerweile ist der Transporter auf einem Platz vor Andisleben gestrandet. (Foto: Polizei)
  • 180-Tonnen-Transport muss Zwangsstopp verlängern
  • Diverse Behörden sind zuvor bei Routen-Prüfung gefragt
  • Schwertransport sorgt seit Tagen für Aufsehen in Thüringen

Das mehr oder minder bewegende Schicksal des Chaos-Schwerlastransports, der vor Andisleben strandete, ist bis Anfang kommender Woche besiegelt. Wie Daniela Hitzemann, Sprecherin des Landratsamtes in Mettmann, gegenüber Thüringen24 erklärte, sei frühestens ab Faschingsdienstag mit einer neuen Routen-Genehmigung zu rechnen.

Schwerlasttransport hängt fest - Fotos aus Andisleben:

Thüringer Landesverwaltungsamt ist gefragt

Gegenwärtig werde eine neue Strecke geprüft. Zuvor seien aber Spedition und Thüringer Landesverwaltungsamt gefordert, „die neue Route wirklich sehr gründlich zu prüfen“, heißt es weiter.

Was bisher passierte:

Städte und Gemeinden müssen zustimmen

Bevor eine Genehmigung gegeben wird, müssen erneut sämtliche Behörden in Thüringen angehört werden. Im konkreten Fall sind damit das Landesverwaltungsamt, der Kreis Sömmerda samt Gemeinden und der Kyffhäuserkreis samt betroffener Städte sowie das Landesamt für Bau und Verkehr gefragt.

Fotos: Schwertransporter fädelt sich im Rückwärtsgang durch Andisleben

Schwerlasttransport steht seit Tagen bei Andisleben

Seit Dienstagabend steht der 180-Tonnen-Schwerlasttransport auf einen Platz vor den Toren von Andisleben im Kreis Sömmerda. Für Aufmerksamkeit hatte der Koloss gesorgt, weil er wegen seiner Größe eine enge S-Kurve und später auf einer Ausweichroute eine Brücke nicht passieren konnte. Um acht entscheidende Zentimeter hatte sich die Spedition vermessen. Außerdem sorgten kommunikative Missverständnisse zwischen den lokalen Behörden für Unruhe.