Erfurter Hauptbahnhof nach tödlichem Zwischenfall gesperrt

Nach einem tödlichen Zwischenfall ist der Hauptbahnho fin Erfurt gesperrt gewesen.
Nach einem tödlichen Zwischenfall ist der Hauptbahnho fin Erfurt gesperrt gewesen.
Foto: Marcus Scheidel
  • Hauptbahnhof Erfurt gesperrt
  • Tödlicher Zwischenfall

Wichtiges Update: Die Bundespolizei berichtet davon, dass der Mann überlebt hat. Noch ist unklar, wie die ursprüngliche Nachricht der dpa entstanden ist. Aus Gründen der Transparenz zeigen wir hier weiterhin die ursprüngliche Meldung und weisen darauf hin, dass sie nicht mehr den aktuellen Erkenntnissen entspricht.

Nach einem tödlichen Zwischenfall ist der Hauptbahnhof von Erfurt am Sonntagnachmittag komplett gesperrt gewesen. Das teilte die Bundespolizei mit. Demnach fuhren etwa eine halbe Stunde überhaupt keine Züge den Bahnhof an. Nachdem die Komplettsperrung aufgehoben wurde, hätten drei Bahnsteige für einige Zeit nicht angefahren werden können. Am Abend rollte der Bahnverkehr wieder.

Mann von Zug am Haupfbahnhof Erfurt erfasst

Zuvor hatte ein Zug einen Mann erfasst und tödlich verletzt, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Er ging bei dem Zwischenfall von einem Suizid aus. Wie viele Züge Verspätung hatten, darüber lagen zunächst keine Informationen vor.

Hilfe in scheinbar ausweglosen Situationen

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidest oder jemanden kennst, der daran leidet, kannst du dir bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichst du telefonisch unter (0800) 111 01 11 und (0800) 111 02 22 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.