In Andisleben gestrandeter Schwerlasttransport darf weiterfahren

Der in Andisleben bei Erfurt seit Tagen steckengebliebene Schwerlasttransporter kann seine Reise fortsetzen. (Archiv)
Der in Andisleben bei Erfurt seit Tagen steckengebliebene Schwerlasttransporter kann seine Reise fortsetzen. (Archiv)
Foto: Gemeinde Andisleben
  • Chaos-Schwerlasttransport in Andisleben bekommt demnächst grünes Licht zur Weiterfahrt
  • 180-Tonnen-Gefährt war in der kleinen Gemeinde im Landkreis Sömmerda steckengeblieben
  • Eine Doppelkurve wurde dem 44 Meter langen Monster-Lkw zum Verhängnis

Der in Andisleben bei Erfurt seit Tagen steckengebliebene Schwerlasttransporter kann seine Reise fortsetzen. Das Landesverwaltungsamt habe die Zustimmung zu einer neuen Route für den 44 Meter langen Transporter gegeben, teilte eine Sprecherin der Behörde in Weimar am Montag mit. Sie gehe davon aus, dass das wegen des Firmensitzes zuständige Landratsamt Mettmann (Nordrhein-Westfalen) ebenfalls grünes Licht gebe. Dann könnte sich der Transporter mit einem riesigen, bei Arnstadt gebauten Behälter am Dienstagabend in Bewegung setzen.

180-Tonnen-Schwerlasttransport steckte knapp eine Woche fest

Das sechs Meter breite und 180 Tonnen schwere Fahrzeug hatte sich Anfang vergangener Woche in einer Doppelkurve in dem kleinen Ort Andisleben im Kreis Sömmerda festgefahren. Der Behälter soll zum Elbhafen Aken in Sachsen-Anhalt gebracht werden.

Route führt von Andisleben über Gebesee in Richtung Nordhausen

Nach Angaben der Sprecherin des Landesverwaltungsamtes soll der Transport nun von Andisleben nach Gebesee und dann in Richtung Nordhausen rollen. Von dort gehe es Richtung Sangerhausen nach Sachsen-Anhalt. Die Kreise Sömmerda und Nordhausen und weitere Behörden, aber auch die Deutsche Bahn hätten der Streckenführung zugestimmt.