Das sind die Fakten zur Wahl in Thüringen

Thüringen geht an die Wahlurne. (Symbolbild)
Thüringen geht an die Wahlurne. (Symbolbild)
Foto: Stefan Sauer/dpa
  •  300 Bewerber bei Landrats- und Bürgermeisterwahlen
  • 1,6 Millionen Thüringer im Alter ab 16 Jahren dürfen wählen
  • In fast 40 Kommunen nur ein Bewerber

Die Wahlurnen stehen bereit, die Wahlhelfer sind vorbereitet: Knapp 1,6 Millionen Thüringer im Alter ab 16 Jahren sind am Sonntag aufgerufen, über Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister zu entscheiden. Gewählt wird in 14 Landkreisen, außerdem in den sechs kreisfreien Städten Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Eisenach und Suhl sowie in 100 kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Um die kommunalen Spitzenämter bewerben sich 302 Kandidaten. Die Amtszeit von Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten beträgt in Thüringen sechs Jahre.

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CDU will stärkste Thüringer Kraft bleiben

Die CDU will bei den Wahlen ihren Status als stärkste politische Kraft in Thüringen behaupten. Sie geht mit 83 Kandidaten ins Rennen. Bastionen der SPD sind vor allem die kreisfreien Städte Erfurt, Weimar und Jena, wo sie sich aber auch zahlreicher Konkurrenten zu erwehren hat. Am spannendsten dürfte das Rennen in der Landeshauptstadt werden, wo die CDU mit der Landtagsabgeordneten Marion Walsmann den langjährigen Oberbürgermeister und ehemaligen SPD-Landeschef Andreas Bausewein ablösen will. In fast 40 Kommunen gibt es nur einen Bewerber.

Thüringen hat 2400 Stimmbezirke

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht. In den Kommunen, in denen dies kein Bewerber schafft, kommt es am 29. April zur Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten. In den mehr als 2400 Stimmbezirken sind am Sonntag rund 17.000 ehrenamtliche Wahlhelfer im Einsatz. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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