Nowag und Herber: Neue Rücktritte bei Rot-Weiß Erfurt

Frank Nowag ist nicht mehr Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt. (Archivaufnahme)
Frank Nowag ist nicht mehr Präsident des FC Rot-Weiß Erfurt. (Archivaufnahme)
Foto: Imago / Karina Heßland-Wissel
  • Frühjahrsputz beim FC Rot-Weiß Erfurt
  • Präsident Frank Nowag und Vizepräsident Knut Herber treten zurück
  • Man wolle so dem Neuanfang des RWE nicht im Wege stehen

Neue Rücktritte in der Führungsetage des FC Rot-Weiß Erfurt: Am Freitag sind Präsident Frank Nowag und Vizepräsident Knut Herber von ihren Ämtern zurückgetreten. Das teilte der Drittligist aus der Landeshauptstadt am Nachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Nowag und Herber wollen RWE-Neuanfang nicht im Weg stehen

Das Präsidium habe den Rücktritt damit begründet, einem Neuanfang des Vereins nicht im Wege stehen zu wollen. Die Suche nach einem neuen Präsidium für den RWE sei bereits im Gange und soll alsbald abgeschlossen sein, informiert der Drittligist aus Erfurt.

FC Rot-Weiß Erfurt wählt neuen Aufsichtsrat

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im September soll einer neuer Aufsichtsrat gewählt werden. Das habe der Aufsichtsrat - vertreten durch den stellvertretenen Vorsitzenden, Dirk Eßer, sowie die Aufsichtsrats-Mitglieder Dirk Steeger, Heiko Gentzle und Robert Conrad - dem vorläufigen Insolvenzverwalter mitgeteilt.

RWE-Rücktritte formal ungültig

Weiter heißt es, dass der fünfköpfige Aufsichtsrat nach nochmaliger Prüfung nicht vollständig zurückgetreten und damit noch im Amt sei. Formal zurückgetreten seien lediglich der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Michael Tallai, sowie das Aufsichtsrats-Mitglied Rolf Hildebrandt. Diese Rücktritte seien nach der Satzung des Vereins wirksam. Die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrats haben ihren Rücktritt formal nicht erklärt und sind daher weiterhin im Amt.