Bilanz für Erfurt: Fünf Verletzte bei Rechten-Demo am 1. Mai

Etwa 1500 Gegendemonstranten am 1. Mai in Erfurt unterwegs.
Etwa 1500 Gegendemonstranten am 1. Mai in Erfurt unterwegs.
Foto: TH24
  • Fünf Verletzte am 1. Mai in Erfurt
  • Tausende Menschen im Freistaat unterwegs
  • Thüringer Polizei zieht Bilanz

Etwa 1500 Gegendemonstranten, über 1000 Polizisten und 700 rechte Demonstranten – die Zahlenlage zum 1. Mai in Erfurt scheint umfangreich. Dabei sind es scheinbar die kleineren Zahlen, die am Ende eines nervenaufreibenden Tages in der Landeshauptstadt bleiben. Am Tag der Arbeit wurden in Erfurt fünf Menschen verletzt, 17 Anzeigen angefertigt und zwei Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen.

1500 Gegendemonstranten am 1. Mai in Erfurt

In ganz Thüringen gab es Demos

Die Thüringer Polizei hat ihren Großeinsatz beendet und Hunderte Demonstranten ihre Meinung gesagt – nicht nur in der Landeshauptstadt. Im gesamten Freistaat fanden laut Polizei zahlreiche Veranstaltungen und Versammlungen statt. Um das zu bewältigen, kamen über 1000 Beamte aus Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und der Bundespolizei zum Einsatz.

Thüringer Polizei mit Hundertschaften im Einsatz

Etwa 700 Demonstranten des rechten Spektrums wurden gezählt. Und schätzungsweise 1.500 Personen des bürgerlichen und linken Spektrums demonstrierten in der Erfurter Innenstadt gegen den Aufmarsch. Es gab Sitzblockaden, Anfeindungen und Zwischenfälle.

Fünf Menschen in Erfurt verletzt

Insgesamt seien vier Beamte und ein Demonstrations-Teilnehmer verletzt worden. Die Polizei nahm zwei Personen vorübergehend in Gewahrsam. Es wurden 18 Platzverweise in Erfurt ausgesprochen und 17 Anzeigen gefertigt – unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie das Waffengesetz.

Thüringer Polizei zieht Bilanz

Der 1. Mai in Erfurt ist vorbei. Die Thüringer Polizei hat Bilanz gezogen. Viele Zahlen wurden genannt. Und auch wenn es kleine Zahlen sind, die scheinbar für viel Aufmerksamkeit sorgten, ist und bleibt die größte Zahl: 1500 Gegendemonstranten.