Bemühungen gescheitert: Rockets üben doppelten Verzicht

Die Rockets verzichten nun mehr auf das Startrecht in der 2. Bundesliga. (Archivbild)
Die Rockets verzichten nun mehr auf das Startrecht in der 2. Bundesliga. (Archivbild)
Foto: Uwe-Jens Igel
  • Bundesliga-Absteiger Rockets Erfurt verzichtet auch auf Pro B
  • Gelder fehlen zur erfolgreichen Saison

Basketball-Bundesliga Rockets Erfurt verzichtet nach der Absage bezüglich einer Teilnahme in der 2. Bundesliga Pro A auch auf das Startrecht in der 2. Bundesliga Pro B in der nächsten Saison. Diese Entscheidung von Präsidentin Astrid Kollmar in Abstimmung mit dem Vorstand des Vereins Basketball in Gotha e.V. gab der Verein am Montagabend bekannt.

Vergebliche Bemühungen der Erfurter Rockets

Grund ist das vergebliche Bemühen in den vergangenen zwei Wochen, die für eine Liga-Teilnahme notwendigen Finanzen zu beschaffen. „Es ist uns leider nicht gelungen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Saison in der Pro B zu schaffen“, sagte Kollmar in einer Mitteilung des Vereins.

Rockets starten in 2. Regionalliga

Die Rockets wollen sich nun wieder auf die Nachwuchsarbeit konzentrieren. Die erste Männermannschaft, die größtenteils mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs besetzt werden soll, wird im neuen Jahr dann in der 2. Regionalliga starten, für die wir uns im vergangenen Spieljahr auch sportlich qualifiziert hatten“, sagte Kollmar.

Basketballer kämpfen mit Abstieg und Trennungen

Die Rockets waren als Aufsteiger in die Bundesliga direkt wieder aus dem Oberhaus abgestiegen. Während der Saison hatte sich der Hauptsponsor zurückgezogen, unmittelbar nach dem Abstieg auch die Sportliche Leitung um Wolfgang Heyder.

BBC Coburg als möglicher Übernehmer

Nach der Entscheidung wird die Liga am Samstag darüber abstimmen, ob die Spiellizenz der Rockets für die Pro B an den BBC Coburg übertragen wird.