Schreiend ins Auto gezerrt: Großaufgebot sucht "entführtes Mädchen"

Die vermeintliche Entführung eines Mädchens hat in Erfurt einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. (Symbolbild)
Die vermeintliche Entführung eines Mädchens hat in Erfurt einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. (Symbolbild)
Foto: Rene Ruprecht / dpa
  • Augenzeuge meldet in Erfurt Entführung eines Mädchens
  • Passant beobachtet, wie vermeintliches Opfer schreiend ins Auto gezogen wird
  • Großaufgebot der Polizei macht sich auf die Suche nach Geisel
  • Entführungs-Geschichte stellt sich schlussendlich anders dar

Schreiend und weinend ist am Mittwochnachmittag ein augenscheinlich junges Mädchen in ein Auto in der Erfurter Innenstadt gezogen worden. Ein Passant ging von einer Entführung aus und alarmierte die Polizei.

Mann sieht, wie Frau in Erfurt in Auto gezogen wird

Sofort verständigte ein Passant in Erfurt die Polizei. Neben den Einsatzkräften aus Erfurt rückte auch die Bereitschaftspolizei aus und konnte das Auto schnell ausfindig machen.

Entführung war falscher Alarm

Doch schnell stellte sich heraus, dass sich der Passant irrte. Das vermeintliche Opfer, eine junge Frau, schrie und weinte, weil sich - so die Polizei - ein Trauerfall in der Familie ereignet hatte. Um nicht mehr Aufmerksamkeit zu erregen wurde die 26-Jährige von ihrem Cousin ins Auto geholt, um sich dort zu beruhigen. Dennoch betont die Polizei, dass sich der Passant richtig verhalten habe. Wer etwas auffälliges sieht, solle nicht wegsehen und die Polizei rufen.

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