Bomben-Alarm bei mutmaßlichem Reichsbürger - Wohnhaus evakuiert

Das LKA hat wegen einer Bedrohungslage in Schlotheim ein Wohnhaus evakuiert. Ein mutmaßlicher Reichsbürger steht in Verdacht, eine Bombe in seiner Wohnung gelagert zu haben. (Symbolfoto).
Das LKA hat wegen einer Bedrohungslage in Schlotheim ein Wohnhaus evakuiert. Ein mutmaßlicher Reichsbürger steht in Verdacht, eine Bombe in seiner Wohnung gelagert zu haben. (Symbolfoto).
Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
  • Evakuierung in Schlotheim
  • LKA untersucht verdächtigen Gegenstand in Wohnung eines 32-Jährigen
  • Verdächtiger wird vernommen

Das thüringische Landeskriminalamt hat am Donnerstag in Schlotheim (Unstrut-Hainich-Kreis) einen verdächtigen Gegenstand untersucht, bei dem es sich um ein Sprengmittel handeln könnte. Ein Mehrfamilienhaus wurde deshalb am Morgen geräumt und 30 Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Haftbefehle wegen Bedrohung und Sachbeschädigung

Polizisten hatten den Gegenstand in der Wohnung eines 32-Jährigen entdeckt, gegen den zwei Haftbefehle vollstreckt werden sollten. Er werde derzeit vernommen, hieß es. Die beiden Haftbefehle gegen den Mann wurden wegen Sachbeschädigung und wegen eines Bedrohungsdelikts ausgestellt.

Verdächtiger aus Schlotheim womöglich aus Reichsbürger-Szene

Ob es sich bei dem gefundenen Gegenstand tatsächlich um sprengfähiges Material handelt, stehe derzeit noch nicht fest. Wie der MDR zuerst berichtete, sollen weitere Gegenstände aus der Wohnung des 32-Jährigen auf Verbindungen in die Reichsbürger-Szene hindeuten.