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Razzia in Erfurt: 35 Kilo Drogen bei Verdächtigen von Schießerei entdeckt

Razzia Erfurt Geiselnahme Schießerei
  • LKA beschlagnahmen kiloweise Drogen
  • Keine Unbekannten verdächtigt
  • Organisierte Kriminalität?

Erfurt. 

Beamte des Landeskriminalamtes Thüringen (LKA) und der Landespolizei haben bei Razzien im Raum Erfurt 35 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt. Das Rauschgift sei am Dienstag bei einem von insgesamt drei Beschuldigten im Alter von 26, 31 und 47 Jahren entdeckt worden, teilte das LKA am Mittwoch mit. Zudem sei Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sichergestellt worden.

Ein Deutscher und zwei Armenier

Bei den drei Tatverdächtigen handelt es sich laut LKA um einen Deutschen und zwei Armenier. Gegen letztere hätten bereits Haftbefehle vorgelegen, die am Dienstag vollstreckt worden seien. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen.

Innenminister Georg Maier (SPD) sagte laut einer Mitteilung: „Wir haben mit den Ermittlern des LKA eine schlagkräftige und erfolgreiche Einheit.“ Deren Arbeit habe jetzt zur Inhaftierung der Armenier geführt, die der Organisierten Kriminalität zugerechnet würden.

Die beiden Beschuldigten sollen nach Angaben des Innenministeriums auch an einem Schusswechsel vor einer Erfurter Spielothek im Juli 2014 beteiligt gewesen sein. Damals waren zwei Männer verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. (dpa)