Björn Höcke findet, die AfD müsse sich nicht verändern – und will mit dieser Partei koalieren

Björn Höcke (AfD)
Björn Höcke (AfD)
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Erfurt. Björn Höcke, Thüringens umstrittener AfD-Partei- und Fraktionschef, sieht die AfD nicht in der Dauerrolle als Oppositionspartei in Deutschland.

Die AfD habe die Politik aus derOpposition heraus belebt, wolle aber mittelfristig Regierungsverantwortung übernehmen, sagte Björn Höcke am Mittwoch in Erfurt. „Wir wollen das Land gestalten.“ Als möglicher Koalitionspartner käme seiner Meinung nach eine reformierte CDU infrage. „In der CDU gibt es bürgerliche Restbestände.“

Björn Höcke: „Die AfD muss sich nicht verändern“

Veränderungsbedarf bei der AfD für das Ziel einer Regierungsverantwortung sieht Björn Höcke nicht. „Die AfD muss sich nicht verändern. Sie muss ihre Position halten als grundsätzliche Alternative.“

Björn Höcke, der dem ultrarechten Flügel in der AfD zugerechnet wird, war vor einigen Wochen zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Thüringer Landtagswahl im Oktober 2019 gewählt worden.

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Innerhalb der AfD gibt es unterschiedliche strategische Positionen. Teile der Partei sehen die AfD auch künftig in der Oppositionsrolle. (dpa/lin)