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Schlägerei in Erfurt: Darum nahm die Polizei erstmal das Opfer fest

Prügel Polizei
Ein 67-Jähriger Iserlohner schlägt einem Rollerfahrer ins Gesicht, weil dieser ihm die Vorfahrt nahm. (Symbolfoto) Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Erfurt. 

Zu einer Auseinandersetzung ist es am zweiten Weihnachtstag am Erfurter Hauptbahnhof gekommen. Doch als Polizisten dazwischen gehen wollten, nahmen die Beamten versehentlich das Opfer fest und nicht den Täter.

Eine Gruppe junger Männer stritt sich in der Bahnhofsunterführung lautstark, als die Bundespolizisten gegen 16 Uhr eintrafen und den Streit beenden wollten. Da ein 19-Jähriger sofort flüchtete, als er die Polizei sah, nahmen die Beamten die Fahndung auf. „Dabei geriet er derart in Panik, dass er für die Mitnahme zur Dienststelle gefesselt werden musste“, teilte die Polizei mit.

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19-Jähriger war das Opfer der Schlägerei in Erfurt

Erst als auch weitere Beteiligte vernommen wurden, stellte sich heraus, dass der 19-Jährige Opfer einer Körperverletzung war. Ein anderer Mann aus der Gruppe hatte ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Warum er vor den Beamten flüchtete? Er habe Angst vor der Polizei, gab er bei seiner Befragung an.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. (js)