Katerchen Mao durchleidet in Erfurt schreckliches Martyrium doch jetzt geht es bergauf – Dank EUCH!

Dank euch konnte sich Maos Besitzer die OP einfach leisten. Jetzt muss das Katerchen noch ausharren.
Dank euch konnte sich Maos Besitzer die OP einfach leisten. Jetzt muss das Katerchen noch ausharren.
Foto: Privat

Erfurt/Leipzig. An dieser Geschichte ist einfach alles unglaublich: Erst verschwindet eine Katze am Erfurter Hauptbahnhof unter einem Zug, dann wird sie tatsächlich zweieinhalb Monate später schwer verletzt in einem Keller gefunden. Doch so groß die Freude war – Auf den Besitzer, der sein Tier so schmerzlich vermisste, kamen horrende Kosten zu. Auf Thüringen24 suchte er Hilfe. Und die bekam er auch!

Dank euch, konnte Katerchen Mao operiert werden. Die Weiterbehandlung ist auch kein Problem mehr. Über 800 Euro musste David aus Leipzig bisher schon auf den Tisch legen – und eure Spenden halfen ihm dabei.

Nach nur einem Tag waren die Kosten fast gänzlich gedeckt, so David, der unsere Redaktion kurz nach dem Spendenaufruf doch bat, seine Kontoverbindungen wieder zu entfernen. „Damit ich dann nicht so viel rückbuchen muss, wenn noch weiter Geld kommt“, hatte er geschrieben.

Katze aus Leipzig bekommt Hilfe aus Thüringen

Katerchen Mao wurde noch am gleichen Tag operiert. Eine Nacht verbrachte er noch in der Praxis. Jetzt ist er wieder Zuhause. Und am Meckern: Denn der schwarze Kater muss sechs Wochen lang im Käfig bleiben. Er muss sich schonen und auch von seiner Katzenschwester Abstand halten. Bis Mittwoch sei die Wunde schon gut abgeheilt. Es geht bergauf.

Katze aus Leipzig springt in Erfurt unter Zug und verschwindet

Im Dezember hatte das Unheil in Erfurt seinen Lauf genommen. Seither hatte David verzweifelt nach seinem Kater gesucht. (Wir haben berichtet). Doch wieviel Hoffnung bleibt, wenn man in einer fremden Stadt sein Tier verliert? Immerhin kommen David und Katerchen Mao aus Leipzig und nicht aus Erfurt.

Katze in Erfurt hinterm Bahnhof in Keller gefunden

Nach über zwei Monate Bangen, dann ein erster Hoffnungsschimmer: Eine Bewohnerin in der Holbeinstraße – keine zehn Minuten vom Bahnhof entfernt – bemerkte, wie in einem selten genutzten Keller eine verängstigte schwarze Katze kauerte. Besonders tragisch: Nur wenige Meter weiter befindet sich eine Tierarztpraxis, doch bis dort hin hat es die Samtpfote offenbar nicht geschafft.

Katze in Tierheim abgegeben - dort schwindet die Hoffnung zunächst

Die Eigentümerin des Kellerabteils lockte das Tier schließlich mit Futter an. Sie verteilte Flyer in der Annahme, der Streuner stamme aus der Nachbarschaft – nicht aber doch aus Leipzig. Eine Person wurde sogar auf einen Aushang aufmerksam, erinnerte sich an Berichte über Mao und kontaktierte David. Doch bis dahin wurde die Fundkatze bereits dem Tierheim übergeben. Dort gab man gegenüber David an, dass es sich bei dem Neuankömmling nicht um einen Kater sondern um ein Weibchen handle. Die Hoffnung schwand.

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Doch da lag ein Irrtum vor. Denn tatsächlich sollte sich noch in den nächsten Tagen herausstellen, dass es sich bei dem vermeintlichen Weibchen doch um einen Kater handelte. „Witzigerweise wurde Mao als Baby auch zuerst für ein Mädchen gehalten, weil die Geschlechtsteile scheinbar nicht deutlich genug ausgeprägt waren“, erzählt uns David.

Katerchen Mao muss operiert werden

Er fuhr mit seiner Freundin gleich nach Erfurt. „Und tja, was soll man sagen. Er war es.“, freut sich David. So groß die Freude jedoch war, Mao wieder zurück zu wissen, so groß war die Sorge, wie es denn nun weitergeht. Denn das Katerchen hatte sich in seinem Martyrium in Erfurt einen schlimmen Bruch am Bein zugezogen, der dringend operiert werden musste. Durch den Stress begann außerdem seine Haut zu schuppen. Er litt starke Schmerzen und bekommt täglich Medikamente.

800 Euro für Katerchen Mao nach Tierheim und OP

David saß nun also auf einem Berg an Rechnungen, deren Kosten für ihn so kurzfristig kaum zu tragen waren, wie er sagt. 200 Euro für das Tierheim und die dortigen Untersuchungen wären zunächst kein Problem gewesen. Doch jetzt sollte alleine die OP noch mindestens weitere 500 Euro kosten – die Nachbehandlung nicht einberechnet. „Das stellt für mich eine starke finanzielle Belastung dar“, so der Leipziger. Sein Umfeld helfe ihn schon aus, aber es blieben bis dahin noch hunderte Euro offen. Dann kamt ihr ins Spiel.