Kleine Alexia läutet in Erfurt eine Glocke: Das ist die herzergreifende Geschichte dahinter

Alexia (4) aus Erfurt läutet die Stationsglocke im Helios Klinikum.
Alexia (4) aus Erfurt läutet die Stationsglocke im Helios Klinikum.
Foto: Helios

Erfurt. Die kleine Alexia aus Erfurt, gerade einmal vier Jahre jung, ist an Leukämie erkrankt. Ein Dreivierteljahr lebte sie nun schon auf der Station 33 – der Kinderkrebsstation im Helios Klinikum Erfurt. Jetzt darf sie endlich nach Hause. Und das sollten alle erfahren.

Alexia aus Erfurt: Vierjährige an Blutkrebs erkrankt

Lautstark hallt das Läuten noch nach in den Gängen der Krebsstation – einem Ort, geprägt von gnadenlosem Schicksal, von unendlich viel Leid, aber auch ein Ort voller Hoffnung. Und an diese soll jetzt immer wieder erinnert werden.

Mit dem Glockenschlag läutete Alexia am Mittwoch nämlich nicht nur das Ende ihrer Behandlung auf der Kinderkrebsstation ein, sondern gleichzeitig eine neue Tradition. Denn künftig sollen alle Patienten der Station weit hörbar einen Schlussakkord unter ihren oft monatelangen Aufenthalt im Klinikum setzen, so heißt es von Helios in Erfurt.

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Glocke auf Kinderkrebsstation in Erfurt: Hoffnung, Mut und Kraft

Die Glocke war demnach die Idee des Vereins „Elterninitiative Leukämie- und Tumorerkrankter Suhl/Erfurt“. Das Klinikteam und Eltern zeigten sich begeistert. Alle setzen darauf, dass das Erklingen der Glocke Hoffnung, Mut und Kraft spendet – für eben jene, die neu dazu kommen oder noch viel Zeit auf der Station verbringen müssen.

Eine Treppe für die Ewigkeit

„Und damit auch kleine Knirpse wie Alexia an den Klöppel reichen, gab‘s obendrein noch ein Treppchen, auf dem sich jeder verewigen darf“, so heißt es vom stolzen Klinikteam. (aj)