Erfurt: Polizei am Anger im Einsatz – Zeugen entdecken blutendes Opfer im Einkaufszentrum

Polizei und Rettungsdienst wurden am Donnerstagabend auf den Anger in Erfurt gerufen.
Polizei und Rettungsdienst wurden am Donnerstagabend auf den Anger in Erfurt gerufen.
Foto: Michael Frömmert

Erfurt. Aufregung am Anger in Erfurt: Am Donnerstagabend musste die Polizei gleich zweimal auf den zentralen Platz in der Innenstadt ausrücken. In einem Fall wurde ein Mann verletzt – Zeugen entdeckten das blutende Opfer im Anger 1.

Anger in Erfurt: Polizei zu Auseinandersetzung am Brunnen gerufen

Die Umstände der Ereignisse sind nach Angaben der Polizei noch unklar. Aber offenbar waren in der Nähe des Brunnens ein 20- und ein 34-Jähriger aneinandergeraten. Um sie herum habe sich auch eine Gruppe weiterer Personen aufgehalten. Ob sie bei dem Streit ebenfalls eine Rolle spielten, muss erst noch ermittelt werden.

In dem Gerangel soll der junge Mann den älteren zu Boden gestoßen haben, dabei verletzte sich der 34-Jährige.

Blutendes Opfer im Anger 1 entdeckt

Als später die Polizei am Erfurter Anger mit drei Streifenwagen vorfuhr, zerstreuten sich die Beteiligten in alle Richtungen. Auch das verletzte – und betrunkene – Opfer lief davon.

-----------------------

Mehr Themen aus Thüringen:

-----------------------

Blutender Mann im Anger 1 in Erfurt

Im benachbarten Einkaufszentrum fiel der blutende Mann allerdings Zeugen auf, die sich besorgt an die Polizei wendeten. So konnte der 34-Jährige medizinisch versorgt werden. Der 20-jährige Angreifer sei ebenfalls namentlich bekannt, sagte Polizeisprecherin Christine Deutschmann. Die weiteren Umstände müssten erst noch ermittelt werden.

Sorge um Kind: Weiterer Einsatz am Erfurter Anger

Kurz nach dem Vorfall wurde die Polizei am Donnerstagabend erneut auf den Anger gerufen. Passanten hatten sich offenbar Sorgen um ein Kind gemacht, das mit einer anderen Person unterwegs war. Details dazu waren zunächst nicht bekannt.

Die Situation stellte sich dann aber wohl als harmlos heraus, sodass die Polizei nicht eingreifen musste.

Im Zweifel sollten die Beamten aber lieber einmal mehr gerufen werden, hieß es. "Es ist gut, wenn die Leute darauf achten", sagte Sprecherin Deutschmann. (maf)