Entsetzlicher Streit in Erfurt: Wollte der Fahrer den Mann umbringen? Jetzt übernimmt die Kripo den Fall

Die Kripo Erfurt hat den Fall um den Streit am Wiesenhügel übernommen. Denn es besteht der Verdacht der versuchten Tötung. (Symbolbild)
Die Kripo Erfurt hat den Fall um den Streit am Wiesenhügel übernommen. Denn es besteht der Verdacht der versuchten Tötung. (Symbolbild)
Foto: Imago/Steve Bauerschmidt

Erfurt. Die Kripo Erfurt sucht dringend Zeugen zu einer möglichen versuchten Tötung. Es geht um einen erschreckenden Fall, der sich am Wiesenhügel ereignet haben soll.

Erfurt Wiesenhügel: Auto erfasst Mann - offenbar mit Vorsatz

Ungebremst rauschte dort ein Auto auf offener Straße frontal auf einen 48-Jährigen zu, so berichteten es Zeugen der Polizei. Der Mann wurde erfasst, flog über die Motorhaube und erlitt schwere Verletzungen, doch der Fahrer drückte noch weiter aufs Gas.

Als er um die Ecke in den Muldenweg bretterte, baute er dort beinahe den nächsten Unfall, heißt es im Bericht.

Kripo ermittelt wegen Verdachts auf versuchte Tötung

„Wie die Zeugen es schilderten, muss der Fahrer es billigend in Kauf genommen haben, dass der Mann stirbt“, erklärt eine Sprecherin der Polizei Erfurt. Deswegen hat die Kriminalpolizei inzwischen die Ermittlungen zu aufgenommen. Es bestehe der Verdacht der versuchten Tötung, so die Polizei gegenüber Thüringen24.

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So beschreiben Zeugen den verdächtigen Autofahrer

Der Vorfall ereignete sich bereits am 28. März. Einige Zeugen konnten inzwischen vernommen werden. Jetzt wenden sich die Ermittler mit einer ersten Personenbeschreibung an die Öffentlichlickeit.

  • Der verdächtige Mann fuhr demnach einen weißen Audi.
  • Er soll um die 30 Jahre alt sein.
  • Er soll südländisch wirken und schwarze Haare haben
  • Er trug einen Drei-Tage-Bart
  • Besonders markant: Am linken Handrücken hatte der Mann eine Tätowierung.

Zeugen werden gebeten, sich an die Kripo Erfurt (0361/7443-1465) unter Angabe der Vorgangsnummer 83842 zu wenden.