Ex-Trainer von Rot-Weiß Erfurt: Stefan Krämer kommt in den Osten zurück

War bei vielen Fans als Trainer des FC Rot-Weiß Erfurt beliebt: Stefan Krämer. Jetzt hat der Trainer einen neuen Job. (Archivfoto)
War bei vielen Fans als Trainer des FC Rot-Weiß Erfurt beliebt: Stefan Krämer. Jetzt hat der Trainer einen neuen Job. (Archivfoto)
Foto: Imago / Karina Heßland-Wissel

Erfurt. Der frühere Trainer des FC Rot-Weiß Erfurt, Stefan Krämer, hat einen neuen Job. Der 52-Jährige wird Coach beim Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg. Das teilte der Verein am Dienstag in Magdeburg mit.

Nach Rot-Weiß Erfurt und Uerdingen: Stefan Krämer geht zum 1. FC Magdeburg

Stefan Krämer unterschrieb den Angaben zufolge einen bis zum 30. Juni 2021 laufenden Vertrag. "Unsere Mannschaft wird mit Blick auf die kommende Spielzeit in der 3. Liga ein neues Gesicht zeigen", erklärte Maik Franz, Leiter der Lizenzspielerabteilung des 1. FC Magdeburg.

Stefan Krämer will in Magdeburg neues Team formen

"Natürlich ist es eine reizvolle Aufgabe und zugleich eine großartige Herausforderung, ein neues Team mit dem 1. FC Magdeburg zu formen", sagte Krämer.

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1. FC Magdeburg stellt sich in 3. Liga neu auf

Der 52-Jährige war bis zum 28. Januar 2019 bei Drittligist KFC Uerdingen engagiert. Den Fußball-Osten kennt der gebürtige Mainzer durch seine Trainerämter bei Rot-Weiß Erfurt und beim FC Energie Cottbus. Die Magdeburger hatten sich nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga von Cheftrainer Michael Oenning getrennt

Rot-Weiß: Krämer hat in Erfurt viel geleistet

Krämer galt in Erfurt als akkurater Arbeiter, der zudem auch ein Motivationskünstler war. Immer wenn es für den lange in der 3. Liga spielenden Verein besonders kritisch wurde, gelangen ihm Erfolge. Damit rettete Krämer die Thüringer zweimal vor dem Absturz in die Viertklassigkeit. Zudem holte er 2017 auch den Thüringenpokal, womit dem seit vielen Jahren finanziell klammen Erfurtern zusätzliche Einnahmen durch die Teilnahme am DFB-Pokal garantiert waren. In der ersten Pokalrunde unterlag man dem Bundesligisten 1899 Hoffenheim nur knapp mit 0:1 und schied aus. (dpa)