Schock in Erfurt! Hein Blöd geköpft – Polizei mit neuen Details

In Erfurt haben sich Diebe an der Hein Blöd-Figur zu schaffen gemacht. Unglaublich, was sie gemacht haben.
In Erfurt haben sich Diebe an der Hein Blöd-Figur zu schaffen gemacht. Unglaublich, was sie gemacht haben.
Foto: dpa

Erfurt. Das ist doch blöd! Seit 2009 rudert Hein Blöd mit seinem Freund Käpt'n Blaubär nahe der Schlösserbrücke auf der Gera in Erfurt. Nun aber hat es ein tragisches Ende für die KiKa-Figur genommen.

Erfurt: Hein Blöd wird Kopf abgeschlagen!

Diebe haben Hein Blöd in der Nacht zum Freitag den Kopf abgeschlagen und gestohlen! Die Polizei sucht auf Hochtouren nach den Kopf-Dieben. Zunächst hab es keine heiße Spur. Doch nach ersten Zeugenaussagen vermeldet die Polizei am Sonntag: Zwei Jugendliche seien in der Gera bei der Figur beobachtet worden. Sie sollen den Kopf in einen Rucksack gesteckt haben.

Jetzt sucht die Polizei nach weiteren Zeugen, die Angaben zu den Jugendlichen machen können. Hast du zwischen 22 und 22.390 Uhr auch etwas Verdächtiges an der Gera beobachtet? Dann melde dich bei der Polizei unter 0361 78400.

Da der Kopf eben nicht im Wasser gefunden wurde, ging auch die Kulturdirektion schon vorher davon aus, dass der oder die Täter ihn mitgenommen haben. Eine andere - aber wenig wahrscheinliche - Möglichkeit war außerdem, dass der "Blöd-Kopf" von der Strömung fortgespült wurde.

Erfurter Kulturdirektion will Blöd-Kopf zurück

Die Kulturdirektion bittet um Rückgabe des Kopfes aus Polyesterharz – gern auch anonym. Bis zum 5. August haben die Täter oder die Finder dafür Zeit. Im letzteren Fall soll es auch einen kleinen Finderlohn geben.

Sollte der Kopf verschwunden bleiben, müsste er ab Mitte August für eine wahrscheinlich vierstellige Summe neu modelliert werden.

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Kika-Figuren immer wieder Ziel von Attacken

Immer wieder werden die 12 Kika-Figuren in der Erfurter Innenstadt Opfer von Vandalismus. Erst vor kurzem war "Hein Blöds" Paddel geklaut worden.

Wenige Monaten zuvor war "Pittiplatsch" die Mütze abgerissen worden. Der "Sandmann" hatte schon mehrere Schäden im Gesicht, und "Bernd das Brot" war vor Jahren in einer Nacht- und Nebenaktion entführt worden. (fno/ck)