Erfurt: Frau (21) schwimmt in See – dann folgt der Schock!

In Erfurt ist am Strandbad Stotternheim ein schlimmer Unfall passiert. Jetzt gab es eine noch schrecklichere Nachricht aus dem Krankenhaus. (Symbolbild)
In Erfurt ist am Strandbad Stotternheim ein schlimmer Unfall passiert. Jetzt gab es eine noch schrecklichere Nachricht aus dem Krankenhaus. (Symbolbild)
Foto: Imago Images/Becker&Bredel

Erfurt. Schock in Erfurt! Am Strandbad Stotternheim ist eine junge Frau (21) in dem See schwimmen gegangen. Doch dort muss Schreckliches passiert sein.

Leblos wurde sie aus dem Wasser gezogen. Vier Tage später dann die Schreckens-Nachricht aus dem Krankenhaus in Erfurt: Die 21-Jährige ist verstorben.

Der Fall gibt nach wie vor Rätsel auf.

Erfurt Stotternheim: Frau treibt leblos im See

Wie die Polizei mitteilte, war die 21-Jährige am Samstag am Strandbad in Erfurt Stotternheim baden. Irgendetwas Schlimmes ist ihr dann widerfahren.

Denn auf einmal bemerkten Zeugen, wie die junge Frau leblos auf dem Wasser am Badesteg trieb.

Rätselhafter Unfall beim Baden: Frau in Lebensgefahr

Ersthelfer, der Bademeister und Rettungsschwimmer zogen die leblose Schwimmerin aus dem See und versuchten sie zu reanimieren.

Zunächst mit Erfolg. Ihr Zustand blieb aber kritisch, wie die Polizei in einer früheren Mitteilung erklärt hatte. Am Dienstag starb die 21-Jährige in einer Klinik.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bisher noch immer unklar, so die Polizei am Mittwoch. Die Kripo Erfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Bereits vier Badetote in Thüringen

In Thüringen sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bislang vier Menschen ertrunken – genau so viele wie im Vorjahreszeitraum. Zwei von ihnen verunglückten in einem See oder einem Teich, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte.

Gezählt wurden demnach alle Fälle bis zum 20. Juli. „Im Gegensatz zum Vorjahr waren der Frühling und der erste Sommermonat in diesem Jahr bislang doch eher verhalten“, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese. Das spiegle sich in den Zahlen wider.

  • Vier Badetote in Thüringen seit Anfang des Jahres
  • Bundesweit sind 250 Menschen ertrunken
  • 90 Prozent an ungesicherten Badestellen
  • Trauriger Spitzenreiter Bayern: 65 Badetote in 2019

Bundesweit sind bislang mindestens 250 Menschen ertrunken – 29 weniger als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Über 90 Prozent von ihnen seien an ungesicherten Badestellen im Binnenland verunglückt, sagte Wiese.

An Seen, Teichen und Flüssen seien am wenigsten Rettungsschwimmer im Einsatz.

Wie schon im Vorjahr ertranken die meisten im bevölkerungsreichen Bayern – bislang 65 Menschen. Am zweithöchsten ist die Ertrunkenen-Zahl in Nordrhein-Westfalen (40 Menschen).(aj)