Einkommen in Thüringen deutlich unter Bundesdurchschnitt – hier ist es besonders drastisch!

Nur Vollbeschäftigte aus  Mecklenburg-Vorpommern verdienen noch weniger Geld. (Symbolbild)
Nur Vollbeschäftigte aus Mecklenburg-Vorpommern verdienen noch weniger Geld. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek
  • Thüringen im Ländervergleich bei den Arbeitsentgelten Vorletzter
  • In vier Gebieten ist es besonders dramatisch
  • Vollzeitbeschäftigte bekommen im Schnitt 2.553 Euro brutto pro Monat

Berlin/Erfurt. Vollzeitbeschäftigte im Altenburger Land sowie in den Kreisen Greiz, Saale-Orla und Unstrut-Hainich gehören zu den am schlechtesten bezahlten im bundesweiten Vergleich.

Ihre Bruttoarbeitsentgelte lagen Ende 2018 zwischen 2.308 Euro und 2.343 Euro monatlich. Das Altenburger Land kam auf den viertletzten Platz aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Das geht aus aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, die die Linke im Bundestag ausgewertet hat und die der Deutschen Presse-Agentur vorlagen.

Thüringen ist wieder Vorletzter

Vergleichsweise gut im deutschen Mittelfeld schnitten demnach Arbeitnehmer in Jena mit 3.266 Euro brutto monatlich ab. Insgesamt lag Thüringen im Ländervergleich bei den Arbeitsentgelten aber erneut auf dem vorletzten Platz.

Im Schnitt kommen Vollzeitbeschäftigte in Thüringen nach den Zahlen der Bundesarbeitsagentur nur auf 2.553 Euro brutto pro Monat - das waren fast 23 Prozent weniger als im deutschen Durchschnitt.

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Schlechter war der Wert nur in Mecklenburg-Vorpommern mit 2.496 Euro. Allerdings erreichten die Durchschnittsentgelte auch in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Marke von 3.000 Euro pro Monat nicht. (dpa)