Erfurt: Schock-Video am Anger geht viral! Wieder Wirbel um den Schirm-Rüpel – er erhält DIESE Strafe

Die Regenschirm-Attacke auf dem Anger in Erfurt sorgt auch derzeit wieder für Aufsehen.
Die Regenschirm-Attacke auf dem Anger in Erfurt sorgt auch derzeit wieder für Aufsehen.
Foto: Screenshot: Salve.tv

Erfurt. Brutale Szenen spielten sich auf dem Anger in Erfurt ab. Ein Mann stach auf einen anderen Mann ein – und das vor laufender Kamera. Das Video geht im Internet viral und sorgt auch derzeit wieder für Furore. Dabei ist der Regenschirm-Rüpel längst verurteilt worden.

Vor nicht mal einer Woche tauchte das Video bei Twitter auf. Inzwischen wurde es über 105.000 Mal angesehen, knapp 6000 Mal gelikt, rund 1200 Mal wurde es geretweeted.

Video aus Erfurt: Mann rammt Regenschirm in Fahrrad

Es zeigt, wie eine Moderatorin des Lokalsenders Salve.tv auf dem Anger in Erfurt steht und in die Kamera spricht. Im Hintergrund fährt ein Fahrradfahrer vorbei, der keck die Zunge in die Kamera streckt. Plötzlich kracht es.

Der junge Mann fliegt vorn über den Lenker auf den blanken Asphalt. Ein Mann brüllt: „Auf dem Anger ist Fahrradfahren verboten, verdammt nochmal!" In der Hand trägt er einen verbogenen Regenschirm.

+++ Mann schockt in Erfurt mit Angriff vor laufender Kamera +++

Regenschirm-Attacke auf dem Anger: Täter stellt sich selbst

Der Vorfall ereignete sich bereits im April 2018 – doch noch immer sorge das Video für Aufmerksamkeit, so die Polizei.

Die Twitter-Nutzer wollen über den jüngsten Beitrag vor allem auch eines wissen: Was für strafrechtliche Folgen hatte die Attacke auf dem Anger?

Welche Folgen hatte die Attacke auf dem Anger?

Nun hatte sich der damals 27-Jährige wegen des öffentlichen Drucks durch das Video nur wenige Tage nach der Attacke selbst bei der Polizei gestellt.

Ende des Jahres 2018 folgte der Prozess, heißt es von dem Erfurter Staatsanwalt Hannes Grünseisen.

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Regenschirm-Rüpel aus Erfurt verurteilt

Am 1. November fiel dann das Urteil: Der Angeklagte wurde schuldig gesprochen. Schuldig des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der vorsätzlichen Körperverletzung, so Grünseisen.

>> Hier findest du den Twitter-Beitrag mit Video

Der Regenschirm-Rüpel muss nun eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 10 Euro ableisten.

Auch in dieser Woche sorgte der Anger für Schlagzeilen – aber für positive: Eine lange Schlange bildete sich vor dem Einkaufszentrum, weil ein besonderer Gast Autogramme schrieb. Wer vor Ort war, erfährst du hier >>>