Anger in Erfurt: Vorsicht! – DAVOR musst du dich bald in Acht nehmen

Vorsicht – DAVOR musst du dich in Zukunft am Anger in Erfurt in Acht nehmen.
Vorsicht – DAVOR musst du dich in Zukunft am Anger in Erfurt in Acht nehmen.
Foto: dpa/Martin Schutt/Collage/SWE

Erfurt. Ein neues Pilotprojekt startet jetzt in Erfurt. Und das ist vor allem eines: umweltfreundlich. Aber Vorsicht – als Passant am Anger solltest du zukünftig aufmerksamer unterwegs sein.

Auch die SWE Stadtwirtschaft GmbH hat einen eindringlichen Appell – der allerdings mit einem Augenzwingern zu lesen ist: „Vorsicht auf dem Erfurter Anger! Pascal Graf von der SWE Stadtwirtschaft GmbH leert jetzt Erfurter Papierkörbe sehr leise, also nicht erschrecken.“

Denn die SWE entleert Papierkörbe – auch am Anger in Erfurt – zukünftig leise und emissionsfrei. Das Papierkorb-Entleerungsfahrzeug ist von nun an nämlich elektrisch angetrieben.

Anger in Erfurt: Neues Fahrzeug unterwegs

Äußerlich unterscheidet sich das Fahrzeug übrigens nicht von den anderen Entsorgungsfahrzeugen. Es ist ebenfalls orangefarben. Der einzige Unterschied ist der Hinweis „Immer voll geladen“.

+++ Erfurt: 17-Jährige in Bus sexuell belästigt – danach setzt sich der Horror fort +++

Bei dem Fahrzeug handelt es sich laut SWE um einen VW Crafter aus dem Jahr 2009, der bis vor kurzem selbst noch mit einem Dieselmotor lief. Es wurde von der Erfurt Elerra motiv GmbH in ein E-Fahrzeug umgebaut.

Der Umbau wurde laut Mitteilung vom Umweltministerium aus Thüringen aus dem Programm „E-Mobil Invest“ mit 15.000 Euro gefördert. „Diesel und Innenstadt passen nicht unbedingt zusammen. Mit dem Elektrofahrzeug wollen wir unser ökologisches Anliegen unterstreichen“, sagt Marco Schmidt, Geschäftsführer der SWE.

--------------------------------------

Mehr aus Thüringen

--------------------------------------

Testergebnis: Achtung Fußgänger – das E-Mobil ist leise!

Testfahrer hätten das Fahrzeug auch schon im Alltagseinsatz unter die Lupe genommen. Die einhellige Meinung: Bestanden. Doch eines unterscheide sich stark vom Dieselmotor:

Der Fußgänger höre das Fahrzeug nicht. Und dadurch gehe er vielleicht nicht aus dem Weg. Das Dieselfahrzeug habe sich immerhin durch seine Geräusche angekündigt. (red)