Erfurt: Geldbote in Nöten – Freundschaftsdienst geht nach hinten los

 „Heiteres in der polizeilichen Vorweihnachtszeit“, so bezeichnet die Polizei Erfurt den Vorfall... (Symbolbild)
„Heiteres in der polizeilichen Vorweihnachtszeit“, so bezeichnet die Polizei Erfurt den Vorfall... (Symbolbild)
Foto: imago images / Karina Hessland

Bürgel. Sein Freundschaftsdienst hat einen Mann in Erfurt in die Bredouille gebracht. Die Polizei hatte einen 24-Jährigen in Bahnhofsnähe aufgegriffen und herausgefunden, dass gegen ihn zwei Haftbefehle wegen versäumter Zahlung von insgesamt 920 Euro vorlagen.

Der junge Mann rief seinen Freund zu Hilfe, der die Summe begleichen und ihm so den Gang in Haft ersparen sollte, wie die Polizei Erfurt berichtet. Der Freund eilte auf die Dienststelle.

Geldbote in Erfurt muss ebenfalls zahlen

Doch fanden die Beamten bei der Überprüfung seiner Personalien heraus, dass auch gegen den Geldbote ein Vollstreckungshaftbefehl in fast gleicher Höhe vorlag.

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Letztlich sei ein dritter Freund eingesprungen, um wiederum ihm aus der Patsche zu helfen – ohne weiteren Haftbefehl. Die Polizei Erfurt betitelte ihre Meldung übrigens als „Heiteres in der polizeilichen Vorweihnachtszeit“. (dpa/ck)