Weihnachtsmarkt Erfurt: Betrunkener Waschbär wird erschossen

Auf dem Weihnachtsmarkt Erfurt gab es tierischen Besuch.
Auf dem Weihnachtsmarkt Erfurt gab es tierischen Besuch.
Foto: dpa

Erfurt. Da staunten die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt nicht schlecht! Als sie am Samstag gemütlich zwischen den Ständen am Fischmarkt spazierten und am Glühwein nippten, lief plötzlich ein Tier über den Weihnachtsmarkt.

Doch diesem ging es offenbar gar nicht gut!

Weihnachtsmarkt Erfurt: Tierischer Besuch

Am Samstagmittag zückten die Besucher auf dem Weihnachtsmarkt Erfurt schnell ihre Handys, um Fotos zu machen, berichtet die „Bild“.

Mitten über den Markt lief plötzlich ein Waschbär. Erst über den Markt, dann über die Straßenbahnschienen. Schließlich legte er sich unter einen Mülleimer, um sich auszuruhen.

Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht mit dem Tier.

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War der Waschbär betrunken?

Der Waschbär torkelte regelrecht über die Straße. Offenbar hatte er von weggeworfenen Glühwein-Resten genascht, so die „Bild“.

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Der Waschbär:

  • ist ursprünglich in Nordamerika heimisch
  • kommt seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Europa vor
  • ist ein überwiegend nachtaktives Raubtier
  • wird 41 bis 71 Zentimeter lang
  • ist der größte Vertreter der Familie der Kleinbären

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Waschbär wird erschossen

Ein Security-Mitarbeiter des Weihnachtsmarktes beschützte das Tier, bis die Feuerwehr eintraf. Dann sollte der Waschbär ins Erfurter Tierheim gebracht werden. Doch da kam er nie an.

Denn: Wie die Stadtwerke erklärten, übergab die Feuerwehr das Tier an den Stadtjäger. Dieser erschoss den Waschbären. Doch warum?

Waschbären dürfen in Thüringen laut Jagdrecht ganzjährig gejagt werden. Auch wenn sie süß aussehen, stellen die Tiere in großen Städten eine Plage dar. >>> Hier geht es zum vollständigen Bericht. (fno/nr)