Erfurt: Achtung! Jetzt suchen DIESE Parasiten wieder den Weg in dein Bett

Die will keiner im Bett! Doch jetzt scheinen sie sich wieder gernau dort breit zu machen.
Die will keiner im Bett! Doch jetzt scheinen sie sich wieder gernau dort breit zu machen.
Foto: dpa/Christophe Gateau, Arno Burgi

Sie schleichen sich in dein Bett – ob du willst oder nicht: In den Schlafzimmern von Erfurt machen sich die Bettwanzen breit!

Die Stadt Erfurt informierte vergangene Woche seine Bürger, was zu tun ist, wenn der eigene Haushalt von Bettwanzen betroffen ist. Ohne Anlass, hieß es da. Doch eine Recherche der „Thüringer Allgemeinen“ zeigt: Die Bettwanzen sind wieder auf dem Vormarsch.

Sie beißen, sie jucken und verbreiten sich rasant – Bettwanzen sind Parasiten, die darauf spezialisiert sind, in den Schlafplätzen von Menschen zu leben und sich von deren Blut zu ernähren, heißt es aus der Stadtverwaltung Erfurt.

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Achtung Bettwanzen! Parasiten breiten sich in Erfurt aus

Rettungskräfte würden bei ihren Einsätzen in Erfurt inzwischen immer wieder den unliebsamen Krabbeltieren begegnen, heißt es in der „TA“. Alleine wegen Bettwanzen habe der Rettungswagen in den letzten drei Monaten sechsmal dekontaminiert werden müssen. Wegen Krätze sogar sieben Mal und einmal wegen Flöhen, ein anderes Mal wegen Läusen.

Auch das Löschfahrzeug sei zweimal aus dem Verkehr gezogen worden. Weil Feuerwehrleute einen Patienten mit Bettwanzen-Befall getragen hätten und so unwissentlich die Parasiten an ihrer Kleidung mit ins Löschfahrzeug gebracht haben sollen.

„Krätze, Läuse, Flöhe gibt es seit jeher, aber Bettwanzen sind im Umgang, im Einsatzablauf, eine besondere Herausforderung“, zitiert die „TA“ den Feuerwehrsprecher Lars Angler. (>> Zum ausführlichen Bericht)

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Erfurt: Meldepflicht bei Bettwanzen

Die Kowo und Tag-Wohnen bestätigten der Zeitung hingegen keine Zunahme solcher Schädlingsmeldungen. Doch die Dunkelziffer sei vermutlich hoch. So meldet schließlich nicht jeder Mieter einen Befall, obwohl eine Anzeigenpflicht besteht.

Doch wie wird man die unangenehmen Krabbeltiere überhaupt wieder los?

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Bettwanzen: Was tun?

Hier bedarf es professioneller Unterstützung durch autorisierte Schädlingsbekämpfer, so die Stadt Erfurt. Diese rücken dann mittels spezieller Verfahren mit Hitze, Kälte oder Gas dem Ungeziefer zu Leibe.

Wenn man die Wohnung über mehrere Wochen auf 60 Grad heize, würden die Schädlinge absterben, erzählt der Geschäftsführer der Holz- und Bautenschutz Koch GmbH der Zeitung. Andersfalls würde punktuell ein Biozid verwendet oder gezielt mit Trockeneis gearbeitet.

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In jedem Fall aber, sei die Bekämpfung durch einen Experten durchzuführen, so heißt es auch aus dem Erfurt Rathaus. (aj)