Hund: Attacke auf Welpen in Erfurt – Halter hat nun DIESE Bitte

Ein erst drei Monate alter Schäferhundmischling wurde im Nordpark von einem größeren Hund angegriffen.
Ein erst drei Monate alter Schäferhundmischling wurde im Nordpark von einem größeren Hund angegriffen.
Foto: B. Rainer/Imago

Erfurt. Was einem Paar aus Erfurt und seinem jungen Hund passierte, hätte manch anderen Hundebesitzer völlig aus der Bahn geworfen. Doch die beiden haben das Erlebnis erstaunlich gefasst überstanden. Eine dringende Bitte haben sie jedoch.

Am 26. Januar war das Paar mit seinem Hund, einem erst drei Monate alten Schäferhund-Mischling namens Leo, im Hundepark im Erfurter Nordpark unterwegs. Plötzlich kam ein größerer Hund aggressiv angestürmt und biss den Welpen.

Der kleine Hund des Paares wurde plötzlich angegriffen

Die Besitzer wussten, dass Rangeleien bei Hunden normal sind und man in solchen Fällen besser nicht dazwischen geht. „Aber ich will nicht sehen, wie mein Hund totgebissen wird", schreibt die Besitzerin auf Facebook. Also versuchte ihr Partner, die Tiere zu trennen.

Der größere Hund war aber so in Rage, dass er dabei auch dem Mann in die Hand biss. Die Besitzerin des großen Hundes eilte dazu, stoppte ihr Tier und entschuldigte sich. Ihr Hund sei gerade in der Pubertät und reagiere aggressiv auf Welpen.

In all der Aufregung vergaß das Paar, die Frau nach ihren Kontaktdaten zu fragen. Lieber wollten sie die Hand des Mannes im Krankenhaus behandeln lassen. Dem kleinen Welpen ging es zum Glück „soweit gut“.

Dem Welpen geht es gut, der Mann musste ins Krankenhaus

Der Mann ließ sich also in der Notaufnahme behandeln, da er auf der Fahrt ins Krankenhaus zudem noch ein Kribbeln und Taubheitsgefühl in seiner Hand bemerkt hatte. Doch die Ärzte hatten eine Forderung an das Paar: Sie bräuchten den Impfausweis des bissigen Hundes - um ausschließen zu können, dass bei dem Biss lebensgefährliche Krankheiten wie etwa Tollwut übertragen wurden.

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Das Krankenhaus wies darauf hin, dass man die Polizei einschalten müsse, wenn der Impfausweis nicht bald vorgezeigt werden könne. Das Paar sagt allerdings erstaunlicherweise, es wolle nicht, dass die andere Hundehalterin Ärger mit den Beamten bekomme.

Die Hundehalterin soll keinen Ärger bekommen

Deshalb veröffentlichten die beiden Hundehalter auf Facebook einen Aufruf: Wer die Frau und/oder ihren Hund kennt, soll sich bitte bei ihnen melden, damit sie unkompliziert Kontakt herstellen und die Sache mit dem Impfausweis regeln könnten. „Wir möchten niemanden anzeigen, wir brauchen nur eine Kopie vom Impfausweis der Hündin“, versichert die Besitzerin.

Die Halterin sei etwa Mitte 20 gewesen, habe einen blonden Zopf getragen und einen grau-blauen Rucksack dabeigehabt. Ihre Hündin hatte „mehrfarbiges Fell“, war relativ groß („Kopf circa hüfthoch“) und erinnerte das Paar ein wenig an einen kurzhaarigen Husky. Wer die beiden kennt, soll sich bitte bei den Betroffenen melden.