Erfurt: Gruppe will Freundin besuchen – plötzlich werden sie mit einem Messer bedroht

Foto: imago images / Ralph Peters

Erfurt. Für mächtig Unruhe hat am Freitagabend ein genervter Nachbar in Erfurt gesorgt. Die Polizei rückte gegen 20.40 Uhr mit mehreren Streifenwagen in die Erfurter Andreasvorstadt aus.

Doch was war passiert?

Erfurt: Gruppe macht Radau und ruft Anwohner auf den Plan

Eine Gruppe im Alter von 32 bis 41 Jahren wollte eine Hausbewohnerin besuchen. Dabei machten sie allerdings ordentlich Radau. Dies rief wiederum einen 36-jährigen Anwohner auf den Plan. Er schloss kurzerhand die Tür zum Haus ab und erntete wüste Beleidigungen.

Darauf reagierte der Hausbewohner wenig deeskalierend: Mit einem Cuttermesser in der Hand trat er vor die Haustür und drohte den Störenfrieden, sie sollen endlichen verschwinden.

„Dabei führte er jedoch keine Angriffsbewegungen aus, sondern nutzte das Messer, um die Wirkung seiner Drohung zu erhöhen“, so die Polizei Erfurt. Darauf nahm die Gruppe Reißaus und fuhr mit einem Fahrzeug davon. Doch damit war der turbulente Abend noch nicht beendet...

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Autofahrer muss mit auf die Wache

Die alarmierte Polizei konnte die Gruppe in der Nähe stellen und kontrollieren. Die Beamten stellten Betäubungsmittel in kleinen Mengen fest. Zudem stand der 41-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss. „Daher musste bei ihm eine Blutentnahme, sowie eine Verbringung zur Dienststelle umgesetzt werden“, teilt die Polizei mit.

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Eine Anzeige wegen Bedrohung und Nötigung , sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Verbindung mit dem Führen eines Autos unter Drogeneinfluss wurde aufgenommen. (mb)